{"id":8306,"date":"2022-11-02T13:34:00","date_gmt":"2022-11-02T13:34:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cadus.madways.de\/unkategorisiert\/feldkrankenhaus-al-hol-perspektiven-jenseits-von-patient-innenzahlen\/"},"modified":"2022-11-02T13:34:00","modified_gmt":"2022-11-02T13:34:00","slug":"feldkrankenhaus-al-hol-perspektiven-jenseits-von-patient-innenzahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cadus.org\/en\/artikel\/feldkrankenhaus-al-hol-perspektiven-jenseits-von-patient-innenzahlen\/","title":{"rendered":"Feldkrankenhaus al-Hol: Perspektiven jenseits von Patient*innenzahlen"},"content":{"rendered":"<div class=\"ce_text block\">\n<p><strong>Bisher haben wir aus Al-Hol meist mit einem Fokus auf unserer medizinischen Arbeit berichtet. Wir haben geschildert wie unsere praktische Arbeit und unsere Kooperation mit den Kolleg*innen vor Ort abl\u00e4uft. Was wir bislang nicht beleuchtet haben ist eine Auseinandersetzung mit der hoch komplexen, \u00e4u\u00dferst politischen und ethisch herausfordernden Umgebung, mit der wir vor Ort konfrontiert sind.<\/strong><br \/><strong>Dieser Beitrag stellt nun einen ersten Versuch dar, die schwierige ethische und politische Situation vor Ort zumindest in Ans\u00e4tzen aufzugreifen und zu diskutieren.<\/p>\n<p><\/strong><\/p>\n<h4>Die aktuelle Situation im Camp Al-Hol im Nordosten Syriens<\/h4>\n<p>Die Berichte Anfang 2019 aus Syrien lie\u00dfen hoffen. Als die Stadt Baghuz im S\u00fcdosten Syriens unter die Kontrolle von kurdisch gef\u00fchrten milit\u00e4risch Einheiten kam, wurde offiziell der milit\u00e4rische Sieg \u00fcber den IS verk\u00fcndet. Gleichzeitig zeichnete sich eine humanit\u00e4re Krise in der Region ab. Zehntausende Menschen flohen aus den letzten, vom IS kontrollierten Gebieten. Ihre Flucht wurde in ein Camp im Nordosten Syriens im Gouvernement al-Hassakeh gelenkt, in das Camp al-Hol.<\/p>\n<p>Im Januar und Februar wuchs das Camp innerhalb k\u00fcrzester Zeit von 10.000 auf \u00fcber 70.000 Menschen an. 90% der Menschen in al-Hol sind Frauen und Kinder. Fast die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung (\u00fcber 30.000) sind erst vier Jahre alt oder j\u00fcnger; 46.000 Personen sind unter 18 Jahre alt. Eine der h\u00f6chsten Zahlen an Frauen und Kleinkindern in einem Gefl\u00fcchtetencamp im weltweiten Vergleich.<\/p>\n<p>Die Zahl an Frauen und Kinder ist auch so signifikant hoch, weil die M\u00e4nner der Familien gr\u00f6\u00dftenteils in Gef\u00e4ngnissen interniert sind. Als K\u00e4mpfer des IS ist ihr Status unklar, sie werden momentan von der kurdisch gef\u00fchrten Selbstverwaltung teils als Straf-, teils als Kriegsgefangene nach den Genfer Konventionen behandelt. Bei den Angeh\u00f6rigen der K\u00e4mpfer, welche nicht aktiv und nachweisbar an den Kampfhandlungen beteiligt waren, ist die v\u00f6lkerrechtliche Lage ebenfalls nicht eindeutig. Zum einen waren die Personen oft nicht eindeutig nachweisbar an Kampfhandlungen beteiligt. Das Kriegsrecht und die Genfer Konventionen sind Teil des modernen V\u00f6lkerrechts, das Ende des 19. Jahrhunderts und Beginn des 20. Jahrhunderts begann sich zu entwickeln. Das V\u00f6lkerrecht entstand damit jedoch in einer Zeit, als Kriege gr\u00f6\u00dftenteils territorial begrenzt, Kriegsparteien eindeutig zuzuordnen und Soldaten als solche klar erkennbar waren. Die Art wie Kriege gef\u00fchrt werden hat sich in den letzten Jahrzehnten stark ver\u00e4ndert. Kriege werden zunehmend asymmetrisch gef\u00fchrt, die Zugeh\u00f6rigkeit kann nicht so einfach in Zivilbev\u00f6lkerung oder Soldat*in unterschieden werden. So stellt sich die Frage, wie mit den Menschen umgehen, die aus Europa, Asien oder Amerika kamen, um sich dem IS anzuschlie\u00dfen und im Kalifat zu leben. Oft k\u00f6nnen aktive kriegerische Handlungen nicht nachgewiesen werden. Gleichzeitig ist eine Kategorisierung dieser Personen als unbeteiligte Zivilist*innen leider oft zu kurz gegriffen. Allerdings kann ein Generalverdacht f\u00fcr alle Menschen, die \u2013 oft auch gegen ihren Willen \u2013 gezwungen wurden unter dem IS zu leben, keine L\u00f6sung sein. Dies stellt die internationale Gemeinschaft und vor allem die kurdisch gef\u00fchrte Selbstverwaltung vor die Frage, wie mit diesen Personen umzugehen sei.<\/p>\n<h4>Status Quo<\/h4>\n<p>Im Camp al-Hol gibt es einen abgesonderten Teil in dem aktuell 11.000 Menschen leben, die weder syrische noch irakische Staatsb\u00fcrger*innen sind. Es sind Frauen und Kinder beispielsweise aus Deutschland, Frankreich, Aserbaidschan, Pakistan, Schweden oder den USA. Sie befinden sich im sogenannten <em>Foreigners Annex. <\/em>Sie k\u00f6nnen diesen Teil des Camps nur in medizinischen Notf\u00e4llen verlassen. Zus\u00e4tzlich ist es ihnen nicht erlaubt Handys oder andere Kommunikationsmittel zu besitzen. Dies geschieht vor allem aus Sicherheitsgr\u00fcnden und aufgrund der Bef\u00fcrchtung, dass aus Al-Hol heraus neue Anschl\u00e4ge geplant werden und der Islamisch Staat seinen Kampf von hier aus weiter organisiert. In al-Hol leben unter anderem Menschen die freiwillig zum IS gegangen sind, diesen ideologisch und teilweise auch im Kampf unterst\u00fctzen, wenn auch oft indirekt.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite leben hier auch meist junge Frauen die noch im Teenageralter von ihren Familien gezwungen wurden nach Syrien zu gehen, IS K\u00e4mpfer zu heiraten und eine Familie zu gr\u00fcnden. Diese Beschreibung soll nicht dazu dienen, alle Frauen die unter dem IS lebten als Opfer dieses darzustellen. Im Gegenteil: Frauen, selbst wenn sie Teil eines Unterdr\u00fcckungssystem sind und durch dieses unterdr\u00fcckt werden, tragen dieses gleichzeitig oft mit und setzen dessen Regeln bis ins Private, in die Familie durch, so wie es auch im Nationalsozialismus oft der Fall war*.<\/p>\n<p>Es soll nur die Komplexit\u00e4t der Realit\u00e4t vor Ort beschreiben, die sich auch in der Vielzahl an individuellen Geschichten und Schicksalen der tausenden von Menschen in al-Hol wiederspiegelt.<\/p>\n<p>Gleichzeitig leben in dem Camp auch viele Menschen, welche schon vor 4 Jahren vor dem IS aus dem Irak geflohen sind. Diese befinden sich nun wieder in einer Situation, in welcher sie sich den informellen Regeln des Kalifats, vor welchem sie geflohen sind, unterordnen m\u00fcssen.<\/p>\n<h4>Die Gesetze des IS bleiben informell bestehen<\/h4>\n<p>Vor wenigen Wochen wurde die Flagge des Islamischen Staates in einem Teil des Camps gehisst. H\u00e4ufig finden in Teilen des Camps wieder Gesetze des Kalifats informell ihre Anwendung. Das Unterbinden solcher Dinge ist in einem Camp mit 70.000 Menschen f\u00fcr die Sicherheitskr\u00e4fte eine schier unl\u00f6sbare Aufgabe. Die kurdisch gef\u00fchrte Selbstverwaltung wird mit diesem Problem weitestgehend allein gelassen.<\/p>\n<p>Vor Mitte Augst wurden medienwirksam vier Waisenkinder aus dem Camp nach Deutschland zur\u00fcckgebracht (nicht ohne entsprechenden Aufschrei deutscher Wutb\u00fcrger selbstverst\u00e4ndlich, die forderten die Kinder doch nach Saudi-Arabien zu bringen). Diese Aktion kann aber durchaus nicht als Beginn einer deutschen Beteiligung an der L\u00f6sung der Grundproblematik gesehen werden.<\/p>\n<p>Bei der Frage, was mit Menschen zu tun sei, die lange (freiwillig) unter dem Islamischen Staat gelebt haben und dessen Ideologie mitgetragen haben und zu gro\u00dfen Teilen immer noch mittragen, wird die kurdisch gef\u00fchrte Selbstverwaltung weitestgehend allein gelassen.<\/p>\n<p>Kaum ein Staat erkl\u00e4rt sich bereit, die eigenen Staatsb\u00fcrger*innen zur\u00fcck zu nehmen. Der Vorsto\u00df der Selbstverwaltung, einen internationalen Strafgerichtshof einzurichten um g\u00fcltige Urteile und gegebenenfalls Konsequenzen f\u00fcr die IS-Anh\u00e4nger*innen zu erwirken, bewirkt bislang bei der internationalen Gemeinschaft keine klare Reaktion. Niemand m\u00f6chte Verantwortung \u00fcbernehmen f\u00fcr die rechtliche Aufarbeitung der Verbrechen des IS und die Versorgung der Menschen, die sich diesem immer noch zugeh\u00f6rig f\u00fchlen. Somit bleibt der oben beschrieben Status Quo in al-Hol erhalten. Ein v\u00f6lkerrechtlich legitimierter Umgang und eine rechtliche Aufarbeitung der Verbrechen, die unter dem IS begangen wurden, bleibt weitestgehend aus. Dies jedoch ist eine der Grundlagen f\u00fcr eine dauerhafte Befriedung der Region.<\/p>\n<h4>Was bedeutet dies nun f\u00fcr uns als humanit\u00e4re Organisation, in diesem Umfeld zu arbeiten?<\/h4>\n<p>Wir fragen uns: Welche politische Dimension hat die Arbeit in einem Camp? F\u00fcr uns stellen sich vor allem zwei Fragen. Zum einen, was bedeutet es in einem Camp zu arbeiten in welchem ein bedeutender Teil der Bev\u00f6lkerung die menschenverachtende Ideologie des IS unterst\u00fctzt?<\/p>\n<p>Als CADUS im M\u00e4rz diesen Jahres angefragt wurde ein Feldkrankenhaus in Al-Hol zu stellen, stellten wir uns nicht die Frage, f\u00fcr wen wir medizinische Versorgung anbieten. Unsere Entscheidung basiert auf humanit\u00e4ren Motiven und somit sind wir weder in der Position zu urteilen wem medizinische Versorgung zukommt, noch ist es unsere Aufgabe. Medizinische Versorgung stellt f\u00fcr uns ein Menschenrecht dar und es spielt keine Rolle, welche Ideologie ein Mensch vertritt, ob er sich in Syrien befindet, in Berlin oder seit Jahren auf der Balkanroute festsitzt. Wir sind keine Richter*innen und ma\u00dfen uns nicht an, medizinische Versorgung zu verweigern aufgrund eigener moralischer oder politischer Vorstellungen. Die humanit\u00e4re Notlage ist die Basis, auf welcher unser Handeln basiert.<\/p>\n<p>Die zweite weitaus komplexer Frage die wir uns stellen ist: Inwiefern k\u00f6nnen wir es als humanit\u00e4re Organisation mittragen in einem Camp zu arbeiten, in welchem 10 Prozent der Bewohner*innen das Camp nicht verlassen d\u00fcrfen, keine Handys benutzen d\u00fcrfen und kaum Zugang zu Nahrungsmitteln, Medizin und Hygiene haben?<\/p>\n<p>Aufgrund der oben beschriebenen schwierigen v\u00f6lkerrechtlichen Lage befinden sich viele Bewohner*innen in einer Art Limbo. Sie gelten nicht als Kriegsgefangene, ihnen werden aber auch verschiedene Rechte untersagt, die Ihnen als Zivilist*innen zustehen.<\/p>\n<p>Letzten Januar haben wir von CADUS ein Projekt auf Lesbos nicht angenommen, da wir eine Kooperation mit der europ\u00e4ischen \u00b4Grenzschutzagentur` FRONTEX ausschlossen. Wir sahen die Gefahr, durch unsere Arbeit, ein System mitzutragen, dass <a href=\"de\/blog\/artikel\/cadus-auf-lesbos-ein-drahtseilakt-auf-der-roten-linie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Menschenrechte missachtet und Menschen ihr Recht auf Asyl nimmt<\/a>. Nun kann man nat\u00fcrlich berechtigterweise die Frage stellen, machen wir in Syrien nicht genau eben dies? Unterst\u00fctzen wir durch unsere Arbeit nicht Strukturen und ein Camp innerhalb welches Menschen keine Bewegungsfreiheit haben (oder ein Teil der Menschen zumindest).<\/p>\n<p>F\u00fcr uns ist es ein Abw\u00e4gen und ein st\u00e4ndiger Prozess der Reflektion und Diskussion. Kann man stumpf darauf pochen, dass allen Menschen in al-Hol das Recht auf Bewegungsfreiheit ausnahmslos zusteht? Inwiefern muss man die Sicherheitsbedenken der kurdisch gef\u00fchrten Selbstverwaltung als legitim ansehen? Der Islamische Staat ist in der Region immer noch aktiv und Anschl\u00e4ge fast schon an der Tagesordnung. Der milit\u00e4rische Sieg wurde errungen, ideologisch wiederum ist der IS noch lange nicht besiegt. In al-Hol befinden sich viele Menschen, die eine akute Sicherheitsbedrohung f\u00fcr die Menschen vor Ort darstellen. Gleichzeitig gibt es keine g\u00fcltigen rechtliche Urteile gegen diese Personen, welche die Einschr\u00e4nkung ihrer Bewegungsfreiheit legitimiert. Dies f\u00fchrt dazu, dass ein Gro\u00dfteil der Verbrechen nicht aufgearbeitet werden kann. Dies wird von den lokalen Strukturen ausdr\u00fccklich gefordert, doch die internationale Gemeinschaft versagt, eine v\u00f6lkerrechtlich legitimierte Gerichtbarkeit einzusetzen, welche dies zumindest ann\u00e4herungsweise erm\u00f6glichen w\u00fcrde.<\/p>\n<h4>Die Selbstverwaltung in Nordostsyrien wird mit dem Problem weitestgehend allein gelassen<\/h4>\n<p>Sie sind es, die die Versorgung von Menschen \u00fcbernehmen, die in ihrem Land in den vergangenen Jahren ein Terrorregime durchgesetzt haben. So gut wie alle Personen in der Region haben Familien und Angeh\u00f6rige im Kampf gegen den IS und unter dessen Herrschaft verloren. Nun finden sie sich in einer Situation wieder, in der sie von der internationalen Gemeinschaft mit dem Umgang der Hinterlassenschaften des IS und den Menschen, die sich teilweise immer noch zu diesem bekennen, kaum Unterst\u00fctzung erfahren. Auch eine R\u00fccknahme von Menschen in ihre Herkunftsl\u00e4nder wird gr\u00f6\u00dftenteils verweigert.<\/p>\n<p>So ist es f\u00fcr uns eine Abw\u00e4gung: Zum einen z\u00e4hlen Menschenrechte und das Recht auf medizinische Versorgung f\u00fcr jede*n, egal was diese Personen denken und welcher Ideologie sie angeh\u00f6ren. Gleichzeitig kann man nicht leugnen, dass al-Hol ein Camp ist, in welchem ein Teil der Bewohner*innen bestimmte Grundrechte versagt werden. Diese tragen ma\u00dfgeblich dazu bei, dass die Versorgungslage in dem Camp in Teilen so katastrophal ist, dass es nicht einfach ignoriert werden kann.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns steht fest, dass die internationale Gemeinschaft und die Herkunftsstaaten zusammen mit der lokalen Selbstverwaltung an einer L\u00f6sung des Problems arbeiten m\u00fcssen. Nur so kann der Versuch entstehen, die Vergangenheit aufzuarbeiten und eine v\u00f6lkerrechtlich legitimierte L\u00f6sung f\u00fcr Menschen, die freiwillig oder unfreiwillig unter dem IS lebten, gefunden werden. Nur so kann die desastr\u00f6se humanit\u00e4re Lage in al-Hol verbessert werden. Denn die aktuelle Situation ist nicht nur aus humanit\u00e4rer Sicht untragbar, sondern bildet gleichzeitig eine optimale Umgebung f\u00fcr ein Fortbestehen und erneutes Aufleben der Ideologie des IS.<\/p>\n<p>Die Situation vor Ort ist komplex, die Umst\u00e4nde schwierig und die individuellen Schicksale der Menschen, die sie nach al-Hol f\u00fchrten, vielschichtig.<\/p>\n<p>Ziel dieses Beitrags war es nicht konkrete L\u00f6sungen aufzuzeigen und vermutlich wurden mehr Frage aufgeworfen als beantwortet. Vielmehr wollten wir versuchen, einen realistischen Ausschnitt der komplexen Situation vor Ort zu geben.<\/p>\n<p>*Hierzu siehe zum Beispiel das Buch von Claudia Koonz: M\u00fctter im Vaterland<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"button-box ce_rsce_button   -left\">\n<a class=\"button ce_rsce_button   -left\" data-icon=\"\uf069\" href=\"https:\/\/www.betterplace.org\/de\/donate\/platform\/projects\/56993\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\nUnterst\u00fctze unsere Projekte mit deiner Spende!\t<\/a>\n<\/div>\n<p class=\"info\">Ver\u00f6ffentlicht: <time datetime=\"2019-10-04T13:42:00+02:00\">04.10.2019<\/time><br \/>Verfasser*in: von Cadus PR <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bisher haben wir aus al-Hol meist mit einem Fokus auf unserer medizinischen Arbeit berichtet. Wir haben geschildert wie unsere praktische Arbeit und unsere Kooperation mit den Kolleg*innen vor Ort abl\u00e4uft. 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