{"id":8418,"date":"2019-05-14T17:13:00","date_gmt":"2019-05-14T17:13:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cadus.madways.de\/unkategorisiert\/geh-doch-zurueck-nach-syrien-warum-eine-rueckkehr-vielfach-unmoeglich-ist\/"},"modified":"2019-05-14T17:13:00","modified_gmt":"2019-05-14T17:13:00","slug":"geh-doch-zurueck-nach-syrien-warum-eine-rueckkehr-vielfach-unmoeglich-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cadus.org\/en\/artikel\/geh-doch-zurueck-nach-syrien-warum-eine-rueckkehr-vielfach-unmoeglich-ist\/","title":{"rendered":"&#8220;Geh doch zur\u00fcck nach Syrien&#8221;- Warum eine R\u00fcckkehr vielfach unm\u00f6glich ist"},"content":{"rendered":"<div class=\"ce_text block\">\n<p id=\"magicdomid425\"><strong>Es ist immer dasselbe: Sobald die Meldung \u00fcber das vermeintliche Ende von Kriegen und bewaffneten Konflikten die Runde macht, sollen die Gefl\u00fcchteten aus den betroffenen Regionen bitte schnell wieder nach Hause. Ganz gleich, ob es dieses zu Hause \u00fcberhaupt noch gibt, die Sicherheit gew\u00e4hrleistet ist oder ein Leben vor Ort \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist. So war und ist es mit Afghan*innen und genauso werden die Rufe bei Syrer*innen laut. Warum diese Rufe die Realit\u00e4t verkennen erkl\u00e4rt Kristof Kietzmann.<\/strong><\/p>\n<p>Einhergehend mit dem Sieg der kurdisch gef\u00fchrten Allianzen \u00fcber den Islamischen Staat (IS) \u00f6stlich des Euphrats sind in Deutschland vermehrt wieder Stimmen zu h\u00f6ren, die eine R\u00fcckkehr der hier lebenden gefl\u00fcchteten Syrer*innen fordert. Das Land solle wieder aufgebaut werden, die Gefahr sei ja nun fast \u00fcberall vorbei und \u00fcberhaupt k\u00f6nne man in Gebieten unter Assads Kontrolle sogar schon wieder Urlaub machen. <br \/>Diese Denkweise findet sich zynischerweise sowohl in der Ideologie der Identit\u00e4ren Bewegung, die effektheischend Ad-busting* betreibt, als auch in deutschen \u00c4mtern wieder. Das BAMF (Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge) pr\u00fcft momentan die Lage in Syrien, hielt bis vor drei Wochen aber f\u00fcr Gebiete, die dem syrischen Staat direkt unterstehen, generell subsid\u00e4ren Schutz als nicht gegeben. Subsid\u00e4ren Schutz genie\u00dfen Personen dann, wenn sie nicht politisch verfolgt werden aber aufgrund von bewaffneten Konflikten ein Aufenthalt im Herkunfstland unzumutbar ist. Im Klartext hei\u00dft das, dass sich langsam aber sicher vom Bild Syriens als gef\u00e4hrliches B\u00fcrgerkriegsland verabschiedet werden soll, um Abschiebungen in Zukunft m\u00f6glich zu machen. Passenderweise das, was die AfD und Teile der CDU\/CSU auf der politischen B\u00fchne fordern. Allerdings l\u00e4sst eine solche Einsch\u00e4tzung au\u00dfen vor, warum so viele Syrer*innen aus dem Land geflohen sind. Bewaffnete Konflike, die in knapp 1\/5 des Landes nach wie vor teils brutal gef\u00fchrt werden, sind dabei nur ein Punkt von vielen.<\/p>\n<p>(*dem k\u00fcnstlerischen Umgestalten von Werbeplakaten und -fl\u00e4chen, s. Foto oben)<\/p>\n<p><strong>12 Stunden anstehen f\u00fcr ein paar Liter Kraftstoff<\/strong><\/p>\n<p>Der humanit\u00e4ren Krise in vielen Regionen Syriens folgt jetzt auch eine wirtschaftliche Krise im Nexus der Macht Assads. Seit Jahren ist sein System auf finanzielle Hilfe durch Russland und auf Roh\u00f6l aus Iran angewiesen, um die ihm loyalen Truppenverb\u00e4nde und Milizen immer wieder von einer Front zur anderen verlegen zu k\u00f6nnen, von den knapp 12 Millionen Menschen ganz zu schweigen. Anders als es Bilder des syrischen Ministeriums f\u00fcr Tourismus implizieren, ist auch in den Kerngebieten der Macht, der Hauptstadt Damaskus und dem \u00fcberwiegend von Alawiten bewohnten K\u00fcstenstreifen des Landes, der Krieg t\u00e4gliche Realit\u00e4t. Strom nur f\u00fcr wenige Stunden am Tag, in Schlangen warten auf das subventionierte Brot, Familien die in den zahlreichen Parks der Hauptstadt schlafen. All dem zum Trotz hielten weite Teile des politisch-milit\u00e4rischen Zirkels um und hinter Assad diesen durch die acht Jahre B\u00fcrgerkrieg die Treue. Weder 2013, als Rebellenverb\u00e4nde den Ring um die Innenstadt Damaskus&#39; so eng schlossen, dass M\u00f6rsergranaten auf den zentralen Umayyaden-Platz niedergingen, noch 2015 als nur das Eingreifen der russischen Luftwaffe den Zusammenbruch der syrischen Armee im Landesinneren verhindern konnte, war Kritik an der F\u00fchrung Assads aus seinem engsten Zirkel heraus zu h\u00f6ren. <\/p>\n<p>Seit Ende M\u00e4rz \u00e4ndert sich dies und das hat handfeste wirtschaftliche Gr\u00fcnde. Der Iran ist aufgrund der gegen ihn verh\u00e4ngten Sanktionen kaum noch in der Lage die \u00d6lterminals an Syriens K\u00fcste auffzuf\u00fcllen. Wichtige Reedereien f\u00fcrchten in die Sanktionen einbezogen zu werden und die heimische Wirtschaft erlaubt kaum noch weitere Geschenke an den syrischen Staat. Der Geldhahn ist zu, die momentane Eskalationsrhetorik aus Washington und die sich abzeichnende Spannung um den Persischen Golf herum werden daf\u00fcr sorgen, dass er das auch auf absehbare Zeit bleibt. Auf den Stra\u00dfen Damaskus, Latakias und Tartous&#39; stehen die Autos in kilometerlangen Schlangen, Taxifahrer stehen teilweise bis zu 12 Stunden um die rationierte Menge Kraftstoff an Tankstellen zu erhalten, mitten im Ramadan stehen wichtige Teile des \u00f6ffentlichen Lebens still. Lediglich 20 Liter alle f\u00fcnf Tage werden f\u00fcr den privaten Verbrauch freigegeben. F\u00fcr die loyalen Milizf\u00fchrer, Offiziere und hochrangigen Angeh\u00f6rigen der Schattenwirtschaft um die Familie Assad herum ist dieser Energieengpass ein ernstes \u00c4rgernis, f\u00fcr die breite Bev\u00f6lkerung stellt er eine existenzbedrohende Krise dar. Kein Kraftstoff hei\u00dft keine M\u00f6glichkeit zu heizen, hei\u00dft h\u00f6here Preise auf alles was transportiert werden muss und hei\u00dft f\u00fcr die vielen tausend Menschen im Transportgewerbe, dass es keine Eink\u00fcnfte gibt. Taxifahrer haben Anrecht auf 40 Liter jeden zweiten Tag, so denn Kraftstoff verf\u00fcgbar ist. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/geh-doch-zurueck-nach-syrien-warum-eine-rueckkehr-vielfach-unmoeglich-ist-Damaskus20April202019.png\" alt=\"\"\/><br \/><em>Ein Dutzend Reiter ist Mitte April auf den Stra\u00dfen Damaskus&#39; untewegs. Ein stiller Protest gegen die hohen Kraftstoffpreise. \u00a9Privat<\/em><\/p>\n<p>Die durch den Verfall der syrischen W\u00e4hrung ohnehin schon enorm gestiegenen Preise f\u00fcr Grundnahrungsmittel werden jetzt nahezu unerschwinglich. Ein Regierungsansgestellter in Damaskus verdient im Monat rund 700.000 Pfund, das sind etwa 1.200 \u20ac. Seit Mitte April bekommt er f\u00fcr knapp 700 Pfund kaum mehr als eine Handvoll Gem\u00fcse, fr\u00fcher reichte das f\u00fcr T\u00fcten voller Tomaten, Zwiebeln und Auberginen. Wird diese Energiekrise nicht bald gel\u00f6st, stehen den Bewohner*innen in Landstrichen unter Assads Herrschaft trotz Konfliktende bittere Zeiten bevor. Schon jetzt sch\u00e4tzen UN-Organisationen, dass jede vierte Famile in vom Regime gehaltenen Gebiet akut von Armut bedroht ist. Keine Lage, in welche Syrer*innen aus Deutschland freiwillig zur\u00fcckkehren w\u00fcrden.<\/p>\n<p><strong>Kein Frieden mit dem syrischen Staat<\/strong><\/p>\n<p>Das Regime um Assad hat in der Vergangenheit brutal bewiesen, wie es auf Kritik an \u00f6konomischen und gesellschaftlichen Bedingungen reagiert: mit brutaler Gewalt. <br \/>Als Erinnerung: die Proteste im M\u00e4rz 2011 hatten neben der Forderung nach mehr b\u00fcrgerlichen Freiheiten und einer Aufhebung der Notstandsgesetzte auch handfeste wirtschaftliche Hintergr\u00fcnde. Benzin- und Lebensmittelpreise waren aufgrund von geringer werdender Subventionierung vor allem f\u00fcr die arme st\u00e4dtische Bev\u00f6lkerung immer weniger erschwinglich, Massenarbeitslosigkeit in den sp\u00e4teren Zentren des Auftstands wie Dera&#39;a und Homs trieben Menschen auf die Stra\u00dfe. Auch nach der milit\u00e4rischen &#34;Befriedung&#34; weiter Teile des Landes durch eine Kampagne der verbrannten Erde kommt es vermehrt im S\u00fcden des Landes zu spontanen Demonstrationen. Die Politik der Vers\u00f6hnung, die eine \u00dcbergabe von Rebellen gehaltener Gebiete gegen Amnestie und zeitweilige Befreiung vom syrischen Milit\u00e4rdienst beinhaltete, ist nie wirklich umgesetzt worden. Nach wie vor herrschen Furcht vor den allgegenw\u00e4rtigen Geheimdiensten und Angst vor einer zwangsweisen Rekrutierung in den wieder eroberten Gebieten vor. R\u00fcckkehrende Familien, ob aus dem Ausland oder aus den vielen Camps f\u00fcr Binnenfl\u00fcchtlinge, haben teilweise keine H\u00e4user mehr in die sie zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen. Viele sind dem Erdboden gleich gemacht, andere werden im Rahmen einer Enteignungswelle (Dekret 10) faktisch seit diesem Monat ihren Besitz an Grundst\u00fccken und H\u00e4usern los. <\/p>\n<p>Der Vorwurf, sich vor der Flucht ins Ausland oder in andere Landesteile als K\u00e4mpfer f\u00fcr eines der vielen Oppositionslager bet\u00e4tigt zu haben, trifft vor allem die jungen M\u00e4nner. Jeder Checkpoint, jede Polizeikontrolle bedeutet f\u00fcr sie die Gefahr willk\u00fcrlicher Verhaftung und Folter. F\u00fchrende Gener\u00e4le des Regimes \u00fcberboten sich im letzten Jahr mit drastischen Drohungen, was denjenigen bl\u00fchen w\u00fcrde, die Syrien &#34;feige verlassen&#34; h\u00e4tten. Diesen Menschen droht im schlimmsten Fall die sofortige Inhaftierung und Folter, im besten Fall ein unsicheres Leben in einem Geheimdienststaat wie er seit 40 Jahren existiert. Ein friedliches, sicheres Leben ist so auf absehbare Zeit unm\u00f6glich. Breite Teile der Gesellschaft haben der Regierung Assad nur aus Angst vor fortw\u00e4hrenden gewaltsamen Eskalationen nachgegeben, aber sich nicht mit dem repressiven Machtapperat abgefunden. Ein br\u00fcchiges Stillhalteabkommen. <\/p>\n<p><strong>Erzwungene Migration als Herrschaftsmittel<\/strong><\/p>\n<p>Ein Zur\u00fcckkommen vieler Syrer*innen aus dem Ausland liegt zudem momentan nicht im Interesse der Regierung Assad. Nat\u00fcrlich sind nicht alle, die vor dem Konflikt in Syrien geflohen sind automatisch Gegner*innen Assads. Viele flohen aber auch gerade wegen der berechtigten Angst aufgrund ihrer Meinung oder schlicht ihrer Herkunft vom Regime verfolgt oder angegriffen zu werden. Der \u00fcberwiegende Teil der im Ausland lebenden Syrer*innen wird es sich zweimal \u00fcberlegen, ob eine R\u00fcckkehr f\u00fcr sie die bessere Wahl zum Verbleib im Ausland darstellt. Das Raster der Geheimdienste in Syrien ist nicht besonders fein, oftmals reicht schon der Vermerk des Herkunftsorts im Ausweis aus, um f\u00fcr eine genauere \u00dcberpr\u00fcfung interniert zu werden. Zentren des Widerstands wie das Umland von Hama, Aleppo, Damaskus und Dera&#39;a werden nach wie vor als Unruheherde betrachtet, die Bewohner*innen unter Generalverdacht gestellt. <\/p>\n<p>Der blutige B\u00fcrgerkrieg wurde auf Seiten des Regimes auch daf\u00fcr genutzt, unliebsame Bev\u00f6lkerungsteile zu vertreiben und sukzessive zwangsweise umzusiedeln. Die ber\u00fcchtigten gr\u00fcnen Busse, die nach jeder erfolgreichen Offensive der syrischen Armee die \u00dcberlebenden aus ihren Heimatorten in die letzten Rebellenenklaven bringen, sind in der Region mittlerweile ein trauriges Symbol f\u00fcr &#34;demographic engineering&#34; geworden. Der Begriff bezeichnet neben dem Kriegsverbrechen der Vertreibung, welche nach Beendigung eines Konflikts potenziell umkehrbar w\u00e4re, das auf langfristige Ver\u00e4nderung demographischer Verh\u00e4ltnisse durch milit\u00e4rischen Zwang und b\u00fcrokratische Prozesse angelegte Handeln einer Konfliktpartei. Diese st\u00fcckweise Ver\u00e4nderung der demographischen Landschaft Syriens wird den Konflikt auf Generationen verfestigen. Schon heute sind die Auswirkungen von Vertreibung, erzwungener Migration und Neuansiedlung zu sehen. Rund um die s\u00fcdlichen Vororte von Damaskus bis hin an die Grenze zu Libanon entstehen schiitische Nachbarschaften, wo vorher Sunniten lebten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/geh-doch-zurueck-nach-syrien-warum-eine-rueckkehr-vielfach-unmoeglich-ist-Ummayaden-Moschee20Damaskus202011.jpg\" alt=\"\"\/><em><br \/>In dem vorwiegend von Sunniten bewohnten Viertel rund um die Umayyaden-Moschee in Alt-Damaskus werden seit vier Jahren systematisch iranische Schiiten angesiedelt. Hier zu sehen der Innenhof der Moschee 2011. \u00a9Kietzmann<\/em><\/p>\n<p>Pikanterweise siedeln sich dort Angeh\u00f6rige jener Milizen an, die von Iran und Irak unterst\u00fctzt das Gros der Bodenk\u00e4mpfe auf Seiten Assads ausfechten. Tausender dieser K\u00e4mpfer haben die syrische Staatsb\u00fcrgerschaft erhalten, seit 2018 verst\u00e4rkt sich der Trend zur Segregation mit der R\u00fcckeroberung des Umlandes von Damaskus massiv. Gewachsenes Zusammenleben der verschiedensten Volks-und Religionsgemeinschaften wird so zert\u00f6rt, einfach zu beherrschende, homogene Bereiche sollen geschaffen werden. F\u00fcr Assad und sein Regime von besonderer Bedeutung sind dabei die Nachbarschaften rund um die Umayyaden-Moschee in der Altstadt Damaskus&#39;, ein traditionelles sunnitisches Handwerks-und H\u00e4ndlerviertel und die s\u00fcdlichen Viertel der Stadt Richtung Flughafen. Dort ist eines der wichtigsten Heiligt\u00fcmer der Zw\u00f6lfer-Schiiten angesiedelt, wie ein Kordon entstehen seit vier Jahren rein iranisch-schiitische Viertel um diese beiden religi\u00f6s extrem aufgeladenen St\u00e4tten. F\u00fcr viele Syrer*innen gibt es aufgrund dieser Politik kein Zuhause, in das sie zur\u00fcckkehren k\u00f6nnten, selbst wenn Grund und Boden nicht zert\u00f6rt oder in Staatsbesitz \u00fcbergegangen ist.<\/p>\n<p><strong>Fehlende Voraussetzungen<\/strong><\/p>\n<p>Die populistische Forderung nach einer R\u00fcckkehr ist f\u00fcr viele Syrer*innen schlicht ein Ding der Unm\u00f6glichkeit, selbst wenn in vielen Landesteilen Syriens die Kriegshandlungen beendet sind. Die Gr\u00fcnde, die vielfach auch zur Flucht beigetragen haben sind nicht verschwunden, sondern in vielen F\u00e4llen sogar noch drastischer geworden, neue Fluchtgr\u00fcnde sind hinzugekommen. Zudem macht das Regime in wenig verhohlenen Andeutungen klar, was diejenigen zu erwarten haben, die nicht als absolut loyal gegen\u00fcber Assad eingestuft werden. Eine ehrliche Diskussion um eine R\u00fcckkehr nach Syrien sollte vor allem deshalb mit den Syrer*innen in Deutschland und nicht \u00fcber ihre K\u00f6pfe gef\u00fchrt werden. Viele wollen zur\u00fcck, jedoch nicht so lange Assad und sein Regime an der Macht sind. Nicht um dem Preis der st\u00e4ndigen Gefahr eingesperrt zu werden. Nicht ohne eine reale Chance auf ein Leben in ihrer Heimat und nicht fernab in einem fremden Haus. Der Prozess der Verteibung, der auch von verschiedenen Oppositionsgruppen im B\u00fcrgerkrieg genutzt wurde, wird noch lange h\u00e4ssliche Narben auf der Landkarte Syriens hinterlassen. <\/p>\n<p>Ein Grund mehr, Menschen die Entscheidung selbst zu \u00fcberlassen, ob das noch &#34;ihr&#34; Syrien sei und sie dahin zur\u00fcckkehren wollen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"info\">Ver\u00f6ffentlicht: <time datetime=\"2019-05-14T13:38:00+02:00\">14.05.2019<\/time><br \/>Verfasser*in:  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist immer dasselbe: Sobald die Meldung \u00fcber das vermeintliche Ende von Kriegen und bewaffneten Konflikten die Runde macht, sollen die Gefl\u00fcchteten aus den betroffenen Regionen bitte schnell wieder nach Hause. 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