{"id":9298,"date":"2016-02-14T15:48:00","date_gmt":"2016-02-14T15:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cadus.madways.de\/unkategorisiert\/update-medic-team\/"},"modified":"2016-02-14T15:48:00","modified_gmt":"2016-02-14T15:48:00","slug":"update-medic-team","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cadus.org\/en\/artikel\/update-medic-team\/","title":{"rendered":"Update Medic-Team"},"content":{"rendered":"<div class=\"ce_text block\">\n<p>Die zeitgleich gef\u00fchrten Offensiven verschiedener kurdischer Kampfverb\u00e4nde auf beiden Seiten der syrisch-irakischen Grenze sind vorerst abgeschlossen, beziehungsweise weit genug von unseren \u00fcblichen Einsatzorten entfernt. Das hie\u00df f\u00fcr uns, dass sich das n\u00e4chste Medic-Team letzte Woche auf den Weg machen konnte.<\/p>\n<p>Seit ein paar Tagen sind die \u00c4rzt*innen jetzt bereits vor Ort und k\u00fcmmern sich sowohl um Verletzte als auch um die Schulung der dortigen medizinischen Nothelfer*innen. Mit der gemeinsamen T\u00e4tigkeit von CADUS und Kurdischem Roten Halbmond in den Kantonen Rojavas soll ein Grundstein f\u00fcr eine medizinische Infrastruktur gelegt werden. Der ge\u00fcbte Umgang mit dem Ultraschall muss dabei genauso Realit\u00e4t werden, wie die Versorgung von Minenopfern. Denn letztere geh\u00f6ren leider auch zum t\u00e4glichen Leben in und um die gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte herum, welche erst k\u00fcrzlich vom so genannten IS zur\u00fcckerobert wurden. Mit der gezielten Verminung oder dem Hinterlassen von Sprengfallen in H\u00e4usern, Autos und sogar Leichen soll ein geordnetes Alltagsleben unm\u00f6glich gemacht und ein dauerhaftes Klima der Unsicherheit geschaffen werden. Dass sich viele Bewohner*innen Rojavas davon nicht entmutigen lassen,zeigen die Zahlen der R\u00fcckkehrer*innen: In und um Koban\u00ea leben mittlerweile wieder an die 40.000 Menschen, auch nach Hes\u00ee\u00e7e (Hasakah) und ins mehrheitlich von Araber*innen bewohntem Al-Hawl kehren zusehends Familien zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Diese m\u00fcssen medizinisch versorgt werden. Die Behandlung von Diabetes, Bluthochdruck und Bronchitis sind zwar weniger spektakul\u00e4re Bilder, als man sie von der Berichterstattung aus den Krisengebieten gewohnt ist,jedoch f\u00fcr die zivile Bev\u00f6lkerung von gro\u00dfer Dringlichkeit. Deswegen werden wir weiterhin Ausbildungskurse in Kooperation mit Heyva Sor A Kurd durchf\u00fchren, f\u00fcr spezifische Anforderungen auch mal Spezialist*innen entsenden und zusammen mit unseren Partnerstrukturen mithelfen, ein St\u00fcck weit Alltag wiederherzustellen.<\/p>\n<p>Kito<\/p>\n<p>Anmerkung in eigener Sache: Wir bei CADUS sind viele. Viele Menschen mit vielen St\u00e4rken,Aufgaben, Interessen und Meinungen. Das spiegelt sich nat\u00fcrlich auch im Blog wieder, sei es in der Verwendung verschiedener Umschriften (obwohl es nat\u00fcrlich nur EINE richtige gibt, aber egal ;-) ), in der inhaltlichen Ausrichtung oder auch der politischen F\u00e4rbungder jeweiligen Artikel. So verschieden wie wir im Team sind, so verschieden k\u00f6nnen auch unsere Eintr\u00e4ge sein. Damit ihr das im Zweifelsfall klar(er)zuordnen k\u00f6nnt und vor allem damit wir unserem Anspruch gerecht werden, so weit wie m\u00f6glich transparent zu arbeiten, m\u00f6chten wir unsere Eintr\u00e4ge ab jetzt signieren. Nein, nicht mit Unterschrift auf Foto! Sondern in Form eines Namensk\u00fcrzels, Initialien, Alias\u2026. Jede*r hat da die freie Auswahl.<\/p>\n<p>Wir hoffen euch gef\u00e4llts.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"info\">Ver\u00f6ffentlicht: <time datetime=\"2015-11-24T20:27:00+01:00\">24.11.2015<\/time><br \/>Verfasser*in: von Jonas Gr\u00fcnwald <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die zeitgleich gef\u00fchrten Offensiven verschiedener kurdischer Kampfverb\u00e4nde auf beiden Seiten der syrisch-irakischen Grenze sind vorerst abgeschlossen, beziehungsweise weit genug von unseren \u00fcblichen Einsatzorten entfernt. 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