ER Balkan: Erstes Team auf Lesbos
Veröffentlicht am 31. Oktober 2018
von CADUS-PR

Neben dem geplanten Einsatz in Bosnien umfasst unsere Emergency Response Balkan noch eine weitere wichtige Aufgabe – die medizinische Versorgung von Geflüchteten auf der griechischen Insel Lesbos. Unser erstes Team ist dort bereits gestern angekommen und wird umgehend mit der Arbeit beginnen.
Denn auch wenn sich die öffentliche Aufmerksamkeit bis vor kurzem von den griechischen Inseln abgewendet hat, sind dort hunderte Menschen seit Monaten und zum Teil Jahren gestrandet und leben dort unter den erbärmlichsten Bedingungen. Gleichzeitig steigt die Zahl der neu ankommenden Geflüchteten wieder an, was die Situation zusätzlich verschärft. Im für seinen schlechten Zustand berüchtigten Camp Moria leben zum Beispiel derzeit fast 9000 Menschen, obwohl es für nur 2230 Personen ausgelegt ist. Kinder und Jugendliche versuchen reihenweise sich das Leben zu nehmen oder denken darüber nach.*
Europa lässt Griechenland und die Geflüchteten im Stich, die Festung Europa ist eine traurige Realität.
Bereits 2016 waren wir von CADUS auf Lesbos mit einem Rettungsboot aktiv, jetzt kehren wir mit einem Einsatzteam zurück, denn leider ist unser Engagement und das vieler anderer Organisationen immer noch notwendig. Wir werden die Geflüchteten medizinisch versorgen und fordern die Verantwortlichen auf, endlich legale Einreisewege und menschengerechte Lebensbedingungen auf den griechischen Inseln zu schaffen.
Wir hoffen dabei auf eure Unterstützung!
Veröffentlicht:
Verfasser*in: von Jonas Grünwald
Cholera-Prävention im Sudan
Mit Trainings und Geräten zur Trinkwasseraufbereitung im Sudan helfen wir zukünftige Choleraausbrüche zu verhindern.
Zwei Jahre Nothilfe in Gaza
Im Februar 2024 haben wir unseren bisher herausforderndsten Einsatz begonnen: Seit mittlerweile zwei Jahren unterstützen wir mit einem medizinischen Team die Menschen in Gaza. Trotz aller Widrigkeiten.
Ukraine: Vier Jahre zwischen Krieg und Nothilfe
Im Februar 2022 startete Russland seine Vollinvasion der Ukraine. Seit mittlerweile vier Jahren dauern die Kämpfe an und mit ihnen auch unsere humanitäre Hilfe vor Ort.




