Das Mobile Hospital ist auf dem Weg!
Veröffentlicht am 22. Juni 2017
von CADUS-PR

Eine großer Tag für CADUS: Nach anderthalb Jahren Arbeit haben wir das mobile Krankenhaus Anfang März endlich auf die Reise geschickt! In den nächsten Tagen kommt es im Nordirak an, unsere Technikcrew ist schon vor Ort.
In den letzten Wochen hat das gesamte CADUS-Team auf Hochtouren gearbeitet, um das „Mobile Hospital“ endlich losschicken zu können. Wir haben die Laster und Begleitfahrzeuge getüvt und lackiert, das Equipment gesammelt und verladen, die ersten Teams auf ihren Einsatz in einem Krisengebiet vorbereitet und natürlich viele Telefonate geführt und Formulare ausgefüllt, um die Einreise und den Betrieb vor Ort offiziell abzusichern.
Anfang März ist das mobile Krankenhaus dann endlich Richtung Nordirak losgefahren. Das große Finale war komplizierter als gedacht, da wir die Fahrzeuge auf große Trailer aufladen mussten. Warum wir die Fahrzeuge nicht selbst in den Nordirak fahren? Wir haben uns für eine Überführung auf Trailern entschieden, da die LKWs so nicht schon vor dem eigentlichen Einsatz tausende Kilometer zurücklegen müssen. Und so sah das aus:

Demnächst werden die ersten Patient*innen behandelt
Nach einer mehrwöchigen Reise kommt das mobile Krankenhaus in den nächsten Tagen in Erbil an. Die Technikcrew ist seit einigen Tagen vor Ort und macht dann die Laster startklar für den Betrieb. An welchem Ort genau die erste Station sein wird stellt sich in den nächsten Tagen heraus.
Wir freuen uns, diesen großen Schritt gemacht zu haben und in wenigen Tagen die medizinische Versorgung vor Ort aufnehmen zu können. Und wir sind natürlich sehr gespannt auf die ersten Berichte und Bilder.
Vielen Dank an alle Helfer*innen und Unterstützer*innen! Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen!
Helft uns, den Betrieb des Mobile Hospitals zu sichern
Das Crewing läuft: Für den Betrieb des „Mobile Hospitals“ im Jahr 2017 suchen wir weitere Crews. Du hast mindestens 2 Wochen am Stück Zeit und bist zeitlich flexibel? Wenn du als Ärzt*in, Pflegekraft, Rettungsdienst, Ingenieur*in, Techniker*in oder Mechaniker*in das mobile Krankenhaus unterstützen willst, dann bewirb dich unter https://cadus.f4.htw-berlin.de/. Wir freuen uns von dir zu hören!
Sobald wir die ersten Patient*innen behandeln entstehen permanent Kosten für Verbandsmaterial, Medikamente, Sprit und die Reisekosten der ehrenamtlichen Teams. Wir sind weiterhin auf deine Spende angewiesen! Mit einer regelmäßigen Dauerspende, egal ob 5 oder 500 Euro, ermöglichst du, dass wir mit dem mobilen Krankenhaus dauerhafte Menschen medizinisch versorgen können.
Veröffentlicht:
Verfasser*in: von Jonas Grünwald
Die Patient*innen überwachen, während der Himmel dich überwacht
Die medizinische Neutralität wird psychologisch gesehen immer unsicherer. Das rote Kreuz, der Rettungswagen, das Krankenhaus, die OP-Kleidung oder die Tätigkeit als medizinisches Personal stehen normalerweise für Schutz und Neutralität. Unter ständiger Überwachung mag man diese Schutzmaßnahmen zwar rational verstehen, hat aber gleichzeitig das Gefühl, dass die Identifizierbarkeit nicht unbedingt Sicherheit bedeutet.
Hitze – mehr als nur heiß
Lange Hitzeperioden werden durch den Klimawandel zunehmen. Dabei ist Hitze weit mehr als ein Wetterphänomen. Sie betrifft unser gesellschaftliches Zusammenleben, Gesundheit, Umwelt, Politik und ganz konkret auch unsere Einsätze in Krisengebieten – und wird damit zu einer Frage globaler Gerechtigkeit.
Meet our Team: Felix, Head of Finance
Hinter jedem Einsatz im Krisengebiet steht ein Team, das von Berlin aus dafür sorgt, dass alles reibungslos läuft. Einer davon ist unser Kollege Felix. Seit zwei Jahren ist er bei CADUS, seit über einem Jahr leitet er als Head of Finance unsere Finanzverwaltung. Im Interview erzählt er, wie sein Team und er das deutsche Finanzamt mit der Realität im Kriegsgebiet vereint.




