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Letzte Woche war auf tagesschau.de zu lesen, dass die Bundesregierung neben ihrer „Sorge“ über die türkische Militäraggression auch von „legitimen Sicherheitsinteressen“ spreche. Die Türkei sei ja mehrfach das Ziel von Aggressionen des IS von syrischem Boden aus gewesen. Die neunte Runde der syrischen Friedensgespräche in Wien letzte Woche wird wohl auch nicht als Erfolg in die Geschichte eingehen. Eigentlich weiß man da jetzt gar nicht, wo man anfangen soll...

Kristof Kietzmann und Sebastian Jünemann

Gemeinsamer Social Media Action Day: Stoppt EU-Unterstützung für Libysche „Küstenwache“

Am Sonntag, den 28. Januar 2018 rufen Organisationen der zivilen Seenotrettung und humanitären Hilfe zu einem Social Media Action Day auf. Über den gesamten Tag werden die beteiligten Organisationen Artikel, Bilder und Videos posten, um die Zusammenarbeit zwischen den Staaten der Europäischen Union und der so genannten libyschen Küstenwache zu kritisieren.

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Das Projekt Mobile Hospital ist unser bisher Größtes. Zweieinhalb Jahre sind seit der ersten Idee vergangen. In Do it yourself-Manier haben wir ein mobiles Krankenhaus auf Allrad-LKWs gebaut. Dabei haben wir unglaublich viel Unterstützung aus allen Ecken bekommen. Wir sind aber auch auf viele Widerstände gestoßen.

Im Januar 2018 erreichen wir endlich unser Ziel in Syrien. Zeit, nochmal zurückzuschauen.

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Eine Stellungnahme zum ARTE-Beitrag

"Es wirkt, als wenn wir sozusagen der Sanitätsdienst des Militärs wären. [...] Das ist so natürlich falsch."

Vor kurzem ist auf arte eine Dokumentation über die Arbeit von CADUS gesendet worden. Wir haben lange überlegt, ob und wie wir den Beitrag bewerben wollen. Unser CEO Sebastian im Interview dazu.

Interview: Zarah Roth

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Wir setzen unsere Reihe fort und möchten dir heute Kristy vorstellen.
Kristy ist Paramedic und hat bereits zum zweiten Mal den weiten Weg aus Australien zurückgelegt um unsere Crew im Irak zu unterstützen.

Wir sind froh dich dabei zu haben, Kristy!

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Wer sind die Personen hinter CADUS? Was für Leute treffen wir auf unseren Missionen, mit wem arbeiten wir zusammen? Was ist ihre Aufgabe, was ihre Motivation?
Wir möchten dir in den nächsten Wochen einige Gesichter und Geschichten vorstellen.

Dürfen wir vorstellen: Martin!

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Unser Einsatz im Irak geht weiter und damit die medizinische Versorgung der Kriegsverletzten. Die jüngsten Ereignisse im Land stellen die Arbeit unserer und anderer Organisationen allerdings vor große Probleme und die weitere Entwicklung der Situation ist nur schwer absehbar.

Wie sich unter diesen Umständen unsere Arbeit gestaltet und wie die Stimmung im Team vor Ost ist kannst du hier lesen.

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"Trotz der vielen Toten und des Gefühls, die eigene Arbeit ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Auch wenn man über den grundsätzlichen politischen Impact humanitärer Einsätze diskutieren kann, ist die humanitäre Sinnhaftigkeit für mich unumstritten und rechtfertigend sowie ein Zeichen der Solidarität und des Nicht-wegschauens. Und weitergedacht, ist auch die Akuthilfe in einem TSP eine nachhaltige Arbeit, denn jedes gerettete Menschenleben kann in Zukunft am Wiederaufbau und an der Neugestaltung dieses Landes mithelfen und vor zukünftigen Kriegen warnen. Inschallah."

 
Ärztin Elisa über ihre Eindrück während der Arbeit in Mossul, die Bilder die sie begleiten werden und ihre Rolle als Helferin in einer männerdominierten Umgebung.

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"Keine Naturkatastrophe hat zu diesen Verletzungen geführt, sondern Menschen tun anderen diese Dinge an. Wir kämpfen mit minimaler Ausrüstung gegen die große Kriegsmaschinerie. Und dann die Frage: Würde ich es wieder tun? Und auch wenn ich viel darüber grübele, die Antwort ist Ja!"

Paramedic Malte mit Einsichten über den Alltag und den ganz normalen Wahnsinn in unserem TSP in Mossul.

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Miri war drei Wochen für uns als Technikerin im Einsatz. Sie berichtet mit ihrem ganz persönlichen Blick auf die Situation und ihren Alltag im TSP, zwischen Verwundeten, den Schatten des Kriegs und der Notwendigkeit humanitärer Hilfe - auch über die eigenen Belastungsgrenzen hinweg. Der Einsatz hat sie mit vielen Fragen zurückgelassen und ihre Sicht auf die Welt ein Stück weit verändert.

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