Spendenaufruf für Gaza

Gaza braucht mehr medizinische Nothilfe: Mehr Unterstützung für Menschen, die dringend medizinische Versorgung brauchen. Und zwar jetzt!

Humanitäre Nothilfe in Gaza wird immer schwieriger, gleichzeitig wächst der Bedarf. Krankenhäuser wurden bombardiert, medizinisches Personal getötet und die medizinische Infrastruktur massiv beschädigt. Es fehlt an allem: Personal, Medikamente, Material und funktionierende medizinische Einrichtungen. Für schwerkranke und schwerverletzte Menschen kann das bedeuten, dass die lebensnotwendige Behandlung nicht verfügbar ist.

Wir sind vor Ort. Wir können und wollen noch mehr helfen. Dafür brauchen wir Euch! Wir sammeln 250.000 €, um unsere Nothilfe vor Ort auszuweiten. 

In Gaza leisten wir seit 2024 medizinische Nothilfe und unterstützen in Feldkrankenhäusern. Im Rahmen der WHO-EMT-Strukturen führen wir außerdem medizinische Evakuierungen durch. Wir haben Zugang. Jetzt brauchen wir Eure Unterstützung, um mehr zu tun.

Deine Spende für den CADUS Einsatz in Gaza

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Deine Spende macht konkrete Hilfe möglich*:

20 € z.B. Medizinisches Material zur Versorgung von Wunden, etwa Verbands- und Wundmaterial.

50 € z.B. für die Reparatur eines kaputten Reifens an einem CADUS-Rettungswagen.

150 € z.B. Ein komplettes Individual First Aid Kit für unsere Teammitglieder. Denn im Kriegsgebiet ist auch die eigene Sicherheit essentiell, um anderen Hilfe leisten zu können.

450 € z.B. die medizinische Erstversorgung eines schwer verletzten Kindes mit einer Schussverletzung im Brustbereich – von der Sauerstoffversorgung und Medikamentengabe bis zur Behandlung der lebensbedrohlichen Brustkorbverletzung.

500 € z.B. Eine medizinische Evakuierung eines schwer kranken oder schwer verletzten Menschen mit einem CADUS-Rettungswagen in ein funktionierendes Krankenhaus.

*Die Beispiele zeigen, was eine Spende konkret ermöglichen kann. CADUS handelt bedingungslos humanitär und setzt Spenden dort ein, wo sie aktuell am dringendsten gebraucht werden. Jede Spende hilft, Menschen in Gaza medizinisch zu versorgen oder evakuieren zu können!

Aktuelle Situation: Hilfe wird schwieriger. Und teurer. 

Die Zerstörung macht unsere Arbeit vor Ort immer anspruchsvoller. Krankenhäuser wurden zerstört, medizinisches Personal getötet und das Gesundheitssystem massiv geschwächt. In den verbliebenen Gesundheitseinrichtungen fehlt es an Personal, Medikamenten, medizinischem Material und Geräten.

Mehr als 18.500 schwerkranke und schwerverletzte Menschen warten laut UN auf eine medizinische Evakuierung. Für viele von ihnen ist die notwendige Behandlung in Gaza nicht verfügbar.

Gleichzeitig müssen Menschen, die verletzt oder schwer krank sind, vor Ort versorgt werden. Unsere Teams unterstützen deshalb gemeinsam mit Partner*innen wie dem Palästinensischen Roten Halbmond die medizinische Versorgung in Feldkrankenhäusern und anderen Einrichtungen.

Doch schon die einfachsten Dinge werden zur Herausforderung: Die Straßen sind vielerorts zerstört. Unsere Ambulanzen und Fahrzeuge werden dadurch extrem belastet, müssen immer wieder repariert werden und Ersatzteile sind kaum verfügbar. Auch medizinisches Material und andere notwendige Güter nach Gaza zu bringen, ist mit großem Aufwand verbunden und teuer.

Unser Ziel: mehr medizinische Evakuierungen, mehr Nothilfe

CADUS ist seit 2024 in Gaza aktiv. Unsere Teams leisten medizinische Nothilfe und unterstützen gemeinsam mit lokalen Partner*innen die Versorgung von Patient*innen vor Ort. Im Rahmen der WHO-EMT-Strukturen führen wir außerdem medizinische Evakuierungen durch.

Jetzt wollen wir unsere Kapazitäten deutlich ausbauen.

Damit mehr schwerkranke und schwerverletzte Menschen die dringend benötigte Behandlung außerhalb Gazas erreichen können. Und damit unsere Teams auch weiterhin Menschen vor Ort medizinisch versorgen können.

Dafür brauchen wir 250.000 €.

Dass wir überhaupt nach Gaza kommen und dort helfen konnten, war 2024 nur möglich, weil tausende Menschen uns mit ihren Spenden unterstützt haben. Ihr habt damit etwas möglich gemacht, das zunächst kaum möglich schien.

Jetzt brauchen wir Euch erneut.

Denn für uns bedeutet Solidarität, nicht wegzuschauen, wenn Hilfe schwierig wird. Verantwortung zu übernehmen. Dranzubleiben. Und gemeinsam dafür zu sorgen, dass Menschen nicht allein gelassen werden.

Wofür wir Eure Spenden brauchen

ca. 150.000 € – Medizinisches Material, Medikamente & Ersatzteile 

Für medizinische Evakuierungen und die Versorgung von Patient*innen vor Ort. Dazu gehören zum Beispiel Defibrillatoren, Pumpen, Spritzen und weiteres medizinisches Material für die (intensiv) medizinische Versorgung während der Evakuierungen aber auch Reifen, Treibstoff, Schmierstoffe und Ersatzteile, damit unsere Rettungswagen einsatzfähig bleiben und notwendige Reparaturen durchgeführt werden können.

ca. 100.000 € – Einsatzpersonal, Logistik, Koordination & Sicherheit

Für unsere Einsatzteams und alles, was nötig ist, um medizinische Hilfe unter den schwierigen Bedingungen in Gaza sicher zu planen und umzusetzen. Ein wichtiger Teil davon ist die Finanzierung von lokalem medizinischem Fachpersonal, aber auch von Sicherheitsausrüstung wie Schutzhelmen, schusssicheren Westen und Erste-Hilfe-Kits sowie von Logistik und Einsatzkoordination.

CADUS e.V. ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftsteuer befreit. Daher kannst Du Spenden an uns von der Steuer absetzen.

Wir stellen Dir automatisch eine Sammelspendenbescheinigung über alle Deine Spenden des laufenden Jahres aus. Diese wird im ersten Quartal des Folgejahres versendet.

Bei Online-Spenden wird die Spendenbescheinigung verschlüsselt per E-Mail als PDF zugestellt. Wenn Du direkt auf unser Spendenkonto überweist und Deine Adresse im Verwendungszweck angibst, schicken wir sie Dir per Post.

Du brauchst Deine Spendenbescheinigung dringend früher? Dann schreib uns an spenden@cadus.org.

Als Nachweis für Spenden bis zu 300,00 € wird der Einzahlungsbeleg der Überweisung vom Finanzamt allgemein anerkannt. Zusätzlich kannst Du unseren vereinfachten Zuwendungsnachweis beifügen.

Starte eine Spendenaktion.
Ob anlässlich einer Weihnachtsfeier in der Firma, zum Geburtstag oder zur Soli-Glühweinwanderung: Starte eine Online-Spendenaktion und unterstütze so unsere Nothilfe in Gaza. Das geht ganz schnell und einfach. Das Beste: Den Link kannst du mit deiner Community teilen und ihr könnt sehen, wie viel ihr schon gesammelt habt. Hier gelangst du zum Spendenaktion-Formular.

Werde Teil unserer Kampagne: Weitererzählen & teilen.
Erzähl von unserer Arbeit, die wir in Gaza leisten und teile unsere Beiträge. Nutze unser Social Media Paket, um auf deinen Kanälen über die Dringlichkeit von medizinischer Hilfe in Gaza aufmerksam zu machen. Teil die Fotos von den Spendenaufrufen und verlinke unsere Spendenseite. Hier kannst du die Sharepics herunterladen.

Verschenke eine Spende
Verschenken Freude und unterstütze gleichzeitig Hilfe in Gaza. Ob Geburtstag oder Weihnachten – es gibt viele Anlässe, anderen mit einem Geschenk Freude zu bereiten. Du suchst ein sinnvolles Geschenk für Deine Liebsten? Dann bist du hier genau richtig! Mit einer Geschenkspende bereitest du der beschenkten Person Freude und trägst gleichzeitig zur medizinischen Versorgung in Gaza bei. Hier gelangst du zur Geschenkspende.

Kann ich CADUS mit Sachspenden für Gaza unterstützen?
Leider können wir grundsätzlich keine Sachspenden für unsere Einsätze annehmen. Für unsere medizinische Nothilfe benötigen wir Material, das geprüft ist und unseren Anforderungen entspricht. Gleichzeitig sind Annahme, Prüfung, Lagerung und Transport von Sachspenden mit erheblichem Aufwand verbunden, den wir als kleine Organisation nicht leisten können.
Gerade in Gaza ist die Einfuhr von Gütern zusätzlich komplex und mit hohen logistischen und finanziellen Kosten verbunden. Welche Güter eingeführt werden können und welche Genehmigungen dafür erforderlich sind, kann sich zudem kurzfristig ändern.
Wenn Du unsere Arbeit unterstützen möchtest, hilft uns deshalb eine Geldspende am meisten. So können wir benötigtes Material gezielt beschaffen und flexibel auf die aktuellen Bedarfe unserer Einsätze reagieren.

Warum kann CADUS weiterhin in Gaza arbeiten, während andere NGOs ihre Arbeit einstellen oder das Land verlassen mussten?

Es gibt verschiedene Wege und Mechanismen, über die humanitäre Organisationen in einem Kriegs- und Krisengebiet wie Gaza tätig werden können. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt unter anderem von der jeweiligen Organisation, ihrer Registrierung, ihren Aufgaben und den jeweiligen Koordinationsmechanismen ab. Die rechtlichen und organisatorischen Unterschiede sind komplex.

CADUS ist im Gazastreifen über den Emergency Medical Teams (EMT)-Mechanismus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) tätig. Wir wurden von der WHO angefragt, unsere medizinischen Kapazitäten als EMT vor Ort einzusetzen.

Um als Emergency Medical Team tätig werden zu können, müssen Organisationen einen umfangreichen Klassifizierungs- und Prüfprozess durchlaufen. Dabei werden unter anderem medizinische Fähigkeiten, personelle und technische Ausstattung sowie Strukturen und Standards überprüft. Die Tätigkeit als EMT erfolgt anschließend im Rahmen des WHO-Mechanismus und der dafür vorgesehenen Koordinations- und Genehmigungsstrukturen.

Auch die Anforderungen an humanitäre Organisationen und ihre Mitarbeitenden können sich je nach Zugangsweg und Mechanismus unterscheiden.

CADUS arbeitet in Gaza primär im Rahmen des WHO-EMT-Mechanismus und unterliegt damit den dafür geltenden Vorgaben und Genehmigungen. Andere Organisationen arbeiten oder arbeiteten über andere Mechanismen und unterliegen entsprechend anderen rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen.

Darüber hinaus wurden viele Organisationen aufgefordert, sich über einen bestimmten Registrierungsmechanismus registrieren zu lassen. CADUS wurde hierzu bislang nicht aufgefordert. Entsprechend mussten wir bisher beispielsweise auch keine Namen oder sonstigen personenbezogenen Informationen unserer Mitarbeitenden im Rahmen dieses Mechanismus übermitteln.

Für andere Organisationen war die damit verbundene Forderung nach der Übermittlung von Personalinformationen hingegen ein wesentlicher Grund, ihre Arbeit vor Ort einzustellen. Aus Sicht humanitärer Organisationen wirft eine solche Forderung erhebliche Fragen hinsichtlich des Schutzes der Mitarbeitenden, des Datenschutzes und der Wahrung grundlegender humanitärer Prinzipien auf.