Nothilfe-Einsatz in Gaza: Berliner Organisation entsendet Team
Veröffentlicht am 9. Februar 2024
von Corinna Schaefer

Pressemitteilung vom 29.01.25
Die Berliner humanitäre Nothilfe-Organisation CADUS entsendet Anfang Februar ein medizinisches Team nach Gaza. CADUS wird damit das erste deutsche Emergency Medical Team (EMT) im Gaza-Streifen sein.
CADUS-Gründer und CEO Sebastian Jünemann erklärt: „Dies ist bisher der komplizierteste Einsatz unserer Organisation. Logistische Herausforderungen und die angespannte Sicherheitslage gehen einher mit der besonders schweren humanitären Krise im Gaza-Streifen.“
Humanitäre Krise in Gaza
Durch den militärischen Einsatz Israels in Gaza, als Antwort auf die Terroranschläge vom 07. Oktober, sind bisher über 25.000 Menschen gestorben und mehr als 63.000 Menschen verletzt worden. Laut Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mangelt es flächendeckend neben der medizinischen Versorgung auch an Wasser, Lebensmitteln, Treibstoff, Unterkünften und Kommunikationsmitteln.
Medizinische Hilfe trotz Ungewissheit
Diese Umstände bringen nicht nur die Menschen in Gaza in eine Notlage, sondern erschweren zusätzlich internationale Hilfe. „Trotz aller intensiven Vorbereitungen wissen wir nicht mit Gewissheit, was uns vor Ort erwarten wird. Aber wir sind uns sicher, dringend benötigte medizinische Hilfe in Gaza leisten zu können.“, erläutert Tankred Beume, Leiter der Emergency Response bei CADUS. Der Einsatz findet im Auftrag der WHO und im Rahmen der WHO-Emergency-Medical-Team (EMT)-Struktur statt.
Von den Folgen der Haushaltssperre sind auch mögliche Geldgeber für diese Mission betroffen. Daher finanziert CADUS den Einsatz aus den letzten Reserven der Organisation und ruft zu Spenden auf.
Über CADUS
Die unabhängige und gemeinnützige Organisation wurde 2014 gegründet. CADUS war jahrelang in Nordost-Syrien und weiteren Gebieten im Einsatz. Derzeit ist die Organisation vor allem in der Ukraine aktiv. Ihre Tätigkeiten dort umfassen medizinische Evakuierungen und Trainings für medizinisches Fachpersonal. Im CADUS Crisis Response Makerspace stattet die Organisation ihre Einsatzfahrzeuge aus und entwickelt Equipment für die internationale Not- und Katastrophenhilfe.
„Die Arbeit im Sudan erfordert ständige Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.“
Jahrelange Konflikte haben das Gesundheitssystem im Sudan an den Rand des Zusammenbruchs getrieben. Im Interview berichtet unser Kollege Dr. Hisham Abdulaziz von den Herausforderungen der Arbeit in einem instabilen Umfeld und erklärt, warum die Widerstandsfähigkeit der lokalen Gesundheitsfachkräfte die Grundlage jeder humanitären Hilfe bildet.
Eine Brücke zwischen Forschung und Praxis
Erfolgreicher Abschluss des Forschungsprojektes AMADEUS Mit Feuer und Rauch startete am 8.7.2026 die Live-Demonstration der fliegenden 5G-Mobilfunkzelle samt Kommunikationsplattform zur Darstellung eines detaillierten Lagebildes. Entwickelt hat das ein Forschungskonsortium bestehend aus TH Wildau, Fraunhofer FOKUS, TU Berlin und
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