
Bela B gibt sich die Ehre
..und plötzlich stand Bela B. in der Tür. Aber der Reihe nach….
Alles fing an mit einer Idee. Im Rahmen unseres medizinischen Trainings in Syrien entstand vor zwei Jahren die Idee, dem fast vollständigen Zusammenbruch der medizinischen Versorgung etwas aktiv entgegen zu setzen; die Idee eines mobilen Krankenhauses für Syrien und den Nordirak wurde geboren. Das Konzept „Mobile Hospital“ ist während des Bauprozesses mitgewachsen und mit viel Fachwissen, kreativen Ideen und ein bisschen Mac Gyver steht es nun endlich, unser erstes mobiles Krankenhaus. Und damit es endlich losrollen kann dahin, wo es grade dringend gebraucht wird, arbeiten wir mit Nachdruck an der letzten Hürde, der Bürokratie. Sobald der letzte Stempel auf den Dokumenten ist geht`s los.

Bevor es los geht haben wir die Gelegenheit genutzt, das ganze Projekt noch einmal offiziell zu präsentieren- euch, den Spender*innen, Unterstützer*innen und Medienvertreter*innen. In der schönen Halle des Agora-Collectives haben wir das „Mobile Hospital“ aufgebaut und zu einer Pressekonferenz geladen. Wir Glücklichen hatten für diesen Tag „Unterstützung und Anpacken“ von Betterplace, der sozialen Spendenplattform, gewonnen. Das hieß, dass das Team uns kräftig unter die Arme gegriffen hat und so war das Krankenhaus in Null Komma nix aufgebaut, liebsten danke dafür. Dieser Probeaufbau für uns auch noch einmal die Bestätigung unseres Konzepts, das darauf zielt, das Leute ohne Vorerfahrung die Räumlichkeiten des Krankenhauses unkompliziert auf- und abbauen können. Die Zelte von Morethanshelter erfüllen ihren Zweck sehr gut, danke noch einmal an dieser Stelle auch an euch! 
Sebastian präsentierte in einer Kurzversion das mobile Krankenhaus. Die Besucher*innen hatten die Möglichkeit, sich selbst ein Bild zu machen und Fragen zu stellen. Als kleinen Dank für ihre tatkräftige Unterstützung hatte das Betterplace-Team die große Ehre, einen unserer LKWs zu taufen, und so wurde er also, schwungvoll mit Sekt begossen, zu Bernhard.

Und als dann fast alles wieder verpackt war, tauchte Bela B. auf, ganz nach seinem aktuellen Motto „Noch warm, aber schon Sand drauf“. Sebastian führte den Musiker und Schauspieler durch den OP, der in einem aufblasbaren Zelt untergebracht ist und erklärte ihm die Einzelheiten.

Und danach nahm Bela B. sich Zeit, um mit uns für Bilder zu posen. Danke dafür!
Es war ein langer Tag, aber eine runde Sache, das mobile Krankenhaus in Berlin zu zeigen und euch die Chance zu geben, zu sehen, was nur durch Euch möglich war: die Umsetzung einer Idee von aktiver Unterstützung und Solidarität! Danke euch allen!

Veröffentlicht:
Verfasser*in:
by CADUS-PR
Von Sicherheit und anderen Notwendigkeiten im Kriegsgebiet
Wie kommen die Verletzten zu uns? Was ist ein CCP? Und wie sind wir vor Ort geschützt? Seb mit einem weiteren Beitrag aus unserem Trauma Stabilization Point in Mossul.
Erste News von der Fact Finding Mission in Rojava
Unser medizinisch-journalistisches Team hat es gut zunächst nach Erbil / Irak und dann weiter über die Grenze nach Syrien geschafft. Erste Treffen fanden bereits u.a. mit dem Regierungsrat in Qamishli, verschiedenen Ministerien der kurdischen Regierung (Bildung, Inneres) sowie der deutschen Sektion von Heyva Sor A …
Die Situation überall in Rojava ist nach wie vor dramatisch
Die Menschen vor Ort sind mit ihren Herzen und Gedanken zur Zeit hauptsächlich in Kobanê, aber auch in anderen Städten und Kantonen ist die Lage äußerst kritisch. Bei Besuchen verschiedener Krankenhäuser und Gesundheitsstationen wird deutlich, dass es im medizinischen Bereich schlichtweg an allem mangelt: Von …
Newsletter Anmeldung
Bleibe informiert über unsere Einsätze, Veranstaltungen und Themen aus der Humanitären Nothilfe – mit unserem Newsletter!
Ich möchte mich vom Newsletter abmelden.




