Ohne Zugang, aber nicht untätig

Veröffentlicht am 8. November 2019

von CADUS-PR

Fee von Heyva Sor und Verena von CADUS in Erbil, nach dem Abzug aus Nordostsyrien. (Standbild)
Fee von Heyva Sor und Verena von CADUS in Erbil, nach dem Abzug aus Nordostsyrien. (Standbild)

Verena von CADUS und Fee von Heyva Sor mit einem Videostatement: seit gestern haben alle Organisationen, aufgrund des Eintreffens syrischer Regierungstruppen, ihre internationalen Teams aus Nordostsyrien abgezogen. Auch wir mussten unsere Freunde und Kolleg*innen zurücklassen. Unsere Projekte laufen weiter und wir arbeiten mit Hochdruck daran wieder Zugang zu bekommen.

Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage waren wir gezwungen unser internationales Team aus Nordostsyrien abzuziehen. Unsere Projekte in al-Hol und Raqqa laufen mit unseren lokalen Mitarbeiter*innen weiter.


Unsere Partner*innen von Heyva Sor zurücklassen zu müssen war für uns eine schwere Entscheidung. Aber es ist nicht abzusehen wie sich die Streitkräfte Assads gegenüber ausländischen Angehörigen internationaler Organisationen verhalten werden.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen benötigt YouTube Ihre Einwilligung um geladen zu werden. Mehr Informationen finden Sie unter Datenschutz.
Fee von Heyva Sor und Verena von CADUS nach der Evakuierung aus Nordsyrien in Erbil, 14.10.19

Wir geben nicht auf!


Die Evakuierung ist mit unserem geplanten Schichtwechsel zusammengefallen, das nächste Team sitzt in Erbil in den Startlöchern. Sobald die Situation es zulässt können wir sofort mit unserem Team in Nordsyrien unterstützen. In der Zwischenzeit supporten wir Heyva Sor unter anderem finanziell weiter und suchen nach Möglichkeiten unser Team im Irak bei der Betreuung Geflüchteter einzusetzen.



Wir sind in Gedanken bei und solidarisch mit unseren mutigen Freund*innen von Heyva Sor und unseren Kolleg*innen in Nordsyrien/Rojava, die wieder einmal, trotz einer ungewissen Zukunft, alles dafür tun, um den Menschen zu helfen.


Unterstütze unser Krankenhaus, unterstütze unsere Klinik, unterstütze unsere Nothilfe.

Veröffentlicht:
Verfasser*in: von Jonas Grünwald

Meet our Team: Nastia, Infield Operations Coordinator in der Ukraine

8. September 2026|

In diesem Interview haben wir uns mit Anastasia Vorobyova, Infield Operations Coordinatior in der Ukraine, unterhalten, um mehr über ihren Werdegang, ihren Alltag vor Ort und darüber zu erfahren, was sie antreibt, ihre unverzichtbare Arbeit fortzusetzen. Sie berichtet von ihrem Weg, von der Leitung einer Sprachschule bis hin zu ihrem Engagement in der humanitären Hilfe, von den Lebensrealitäten in einem Konfliktgebiet und von der unglaublichen Widerstandsfähigkeit der Menschen in ihrem Umfeld.

Die Patient*innen überwachen, während der Himmel dich überwacht

8. September 2026|

Die medizinische Neutralität wird psychologisch gesehen immer unsicherer. Das rote Kreuz, der Rettungswagen, das Krankenhaus, die OP-Kleidung oder die Tätigkeit als medizinisches Personal stehen normalerweise für Schutz und Neutralität. Unter ständiger Überwachung mag man diese Schutzmaßnahmen zwar rational verstehen, hat aber gleichzeitig das Gefühl, dass die Identifizierbarkeit nicht unbedingt Sicherheit bedeutet.

Abonniere jetzt unseren Newsletter!

Bleibe informiert über unsere Einsätze, Veranstaltungen und Themen aus der Humanitären Nothilfe.

E-Mail*

Deine Spende macht es möglich, dass wir unsere Ressourcen und Fähigkeiten dort einsetzen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Nach oben