Statusupdate Irak und Syrien
Veröffentlicht am 14. März 2018
von CADUS-PR

Schlechte Nachricht: Die WHO Syrien ist immer noch nicht flüssig. Und leider war es Ihnen auch nicht möglich, sich Geld von ihren Spendern zu leihen oder einen Vorschuss zu bekommen. Das heißt, dass wir vorerst leider kein dringend benötigtes komplettes field hospital betreiben können. Wir wurden gebeten, ein Budget zu veranschlagen rein für den TSP (Trauma Stabilization Point) – da diese abgespeckte Variante um einiges günstiger ist. Das haben wir am 10. März eingereicht. Nun müssen wir wieder warten. Wie auch immer diese Entscheidung ausfällt, werden wir in den nächsten drei bis vier Wochen hier aufbrechen!
Was alles noch etwas verzögern könnte sind diverse Feiertage in der nächster Zeit kommen werden unter anderem das kurdische Neujahrsfest NEWROZ – das findet eine Woche lang statt Ende März. Es ist schön, das hier mitzuerleben. Allerdings wird es uns auch ein wenig Zeit kosten, da in dieser Zeit Behörden kaum arbeiten.
…Das nächste Update aus Erbil könnt ihr an dieser Stelle nächsten Freitag (17.3.2018) lesen!
Veröffentlicht:
Verfasser*in: Fee Baumann
Meet our Team: Nastia, Infield Operations Coordinator in der Ukraine
In diesem Interview haben wir uns mit Anastasia Vorobyova, Infield Operations Coordinatior in der Ukraine, unterhalten, um mehr über ihren Werdegang, ihren Alltag vor Ort und darüber zu erfahren, was sie antreibt, ihre unverzichtbare Arbeit fortzusetzen. Sie berichtet von ihrem Weg, von der Leitung einer Sprachschule bis hin zu ihrem Engagement in der humanitären Hilfe, von den Lebensrealitäten in einem Konfliktgebiet und von der unglaublichen Widerstandsfähigkeit der Menschen in ihrem Umfeld.
Die Patient*innen überwachen, während der Himmel dich überwacht
Die medizinische Neutralität wird psychologisch gesehen immer unsicherer. Das rote Kreuz, der Rettungswagen, das Krankenhaus, die OP-Kleidung oder die Tätigkeit als medizinisches Personal stehen normalerweise für Schutz und Neutralität. Unter ständiger Überwachung mag man diese Schutzmaßnahmen zwar rational verstehen, hat aber gleichzeitig das Gefühl, dass die Identifizierbarkeit nicht unbedingt Sicherheit bedeutet.
Hitze – mehr als nur heiß
Lange Hitzeperioden werden durch den Klimawandel zunehmen. Dabei ist Hitze weit mehr als ein Wetterphänomen. Sie betrifft unser gesellschaftliches Zusammenleben, Gesundheit, Umwelt, Politik und ganz konkret auch unsere Einsätze in Krisengebieten – und wird damit zu einer Frage globaler Gerechtigkeit.




