Angekommen in Kobanê
Veröffentlicht am 14. Februar 2016
von CADUS-PR

Die Zeichen standen schlecht! "Wenn ihr nach Rojava wollt", so hieß es, "dann nur über den Irak oder ihr müsst das ganze illegal machen". Einen Tag Wartezeit in Suruç und unzählige Male vorzeigen der Pässe später, sind wir pünktlich zum Sonnenuntergang über die grenze gelaufen. der Bereich der grenze ähnelte einer Filmkulisse. Warmer wind aus westlicher Richtung! Gleise mit abgestellten Wagons! Ruhe und ein Sternenhimmel. Ein türkisches Militärfahrzeug steht mit angelassenem Motor auf dem dünnen streifen. Hohe Laternen mit weissem licht untermalen die Stimmung. Wo ist der Haken, dachten wir… werden wir noch umdrehen müssen? Bisher hat das noch keineR geschafft.
Durch eine einfache Stahltür wurden wir, nach dem wir eine Unterschrift und den Vorvornamen des Vaters hinterlassen haben, durchgelassen.
Ab durchs Tor. Geschafft. Auf Kobanê Seite wurden wir abgeholt. Und nun liegen wir schwitzend und froh über den einfachen Weg im sogenannten Gästehaus. “Das Restaurant ist leider noch nicht geöffnet. Passiert aber bald!”
Das Geräusch der knatternden Generatoren, vermischt mit Grillenzirpen wiegt uns in den Schlaf.
Fotos der letzten Reise nach Kobanê auf dem Blog des Fotografen Christoph Löffler.
Veröffentlicht:
Verfasser*in: von Jonas Grünwald
Meet our Team: Dr. Corinna Schäfer
Wer an humanitäre Nothilfe denkt, hat meist Bilder von Ärztinnen im Kopf, die in improvisierten Zelten Leben retten. Doch die Realität heutiger Kriseneinsätze beinhaltet mehr als das. Sie besteht zu einem großen Teil aus Logistik, Infrastruktur und auch immer häufiger
Tagebuch aus dem Schutzraum
Die Menschen in der Ukraine sind der ständigen Bedrohung durch Drohnen- und Raketenangriffe des russischen Militärs ausgesetzt. Wohngebiete und zivile Infrastruktur werden wiederholt ins Visier genommen, und es gibt regelmäßig Berichte über Tote und Verletzte. Auch unsere Teams müssen mit dieser Gefahr umgehen. In den folgenden kurzen Auszügen beschreibt eine Mitarbeiterin unseres Teams in Dnipro ihre Erfahrungen der letzten Tage.
CADUS goes Interschutz: Warum wir Rost und Beulen statt Hightech ausstellen
Mit einer DIY-Lösung bringen wir ein Stück Realität aus dem humanitären Einsatz im Kriegsgebiet auf die internationale Fachmesse. Warum das nötig ist erläutert unser Geschäftsführer Sebastian Jünemann in diesem Beitrag.




