CADUS Mitarbeiter in Nordostsyrien angegriffen!
Veröffentlicht am 20. November 2019
von CADUS-PR

Die Kämpfe in Nordostsyrien machen auch vor Rettungskräften und humanitären Helfern keinen Halt. ©CADUS
Wieder einmal wurde geltendes internationales Recht durch die Türkei und ihre Verbündeten gebrochen: es wurden Rettungskräfte beschossen.
Der Fahrer der angegriffenen Ambulanz und unser medizinischer Mitarbeiter sind schwer verletzt, aber zum Glück außer Lebensgefahr. Das dringend benötigte Rettungsfahrzeug ist nicht mehr einsatzfähig.
Das Rettungsteam befand sich nördlich von Tal Tamer außerhalb des aktiven Kampfgebietes und war auf dem Weg um Verletzte zu bergen. Dort wurden sie beschossen.


Das Ergebnis eines völkerrechtswidrigen Beschusses: verletzte Helfer und ein beschädigter Rettungswagen. ©CADUS
Wir verurteilen Angriffe jeglicher Art auf humanitäre Hilfs- und Rettungskräfte aufs Schärfste und fordern die Türkei und ihre Verbündeten auf sich an die Regeln der Genfer Konventionen zu halten und Verstöße zu ahnden. Außerdem muss die internationale Gemeinschaft bei solch klaren Rechtsbrüchen handeln und nicht länger untätig bleiben. Sanktionen sind gefragt!
Wir sind in Gedanken bei den beiden Verletzten und ihren Angehörigen. Wir stehen solidarisch hinter ihnen und unseren Kolleg*innen, die ihr Leben jeden Tag für die Rettung anderer aufs Spiel setzen!
Veröffentlicht:
Verfasser*in: von Jonas Grünwald
Swiftwater Training – zwei Erfahrungsberichte
Im Zuge des Klimawandels werden Extremwetterereignisse und Überschwemmungen weltweit zunehmen. Im Rahmenn unseres Climate Emergency Responder-Programms haben deshalb vier Freiwillige von CADUS an einer Trainer*innen-Ausbildung im Bereich Strömungsrettung teilgenommen. Sanne und Laura teilen hier ihre Erfahrungen mit dem Wildwasser.
Meet our Team: Dr. Corinna Schäfer
Wer an humanitäre Nothilfe denkt, hat meist Bilder von Ärztinnen im Kopf, die in improvisierten Zelten Leben retten. Doch die Realität heutiger Kriseneinsätze beinhaltet mehr als das. Sie besteht zu einem großen Teil aus Logistik, Infrastruktur und auch immer häufiger
Tagebuch aus dem Schutzraum
Die Menschen in der Ukraine sind der ständigen Bedrohung durch Drohnen- und Raketenangriffe des russischen Militärs ausgesetzt. Wohngebiete und zivile Infrastruktur werden wiederholt ins Visier genommen, und es gibt regelmäßig Berichte über Tote und Verletzte. Auch unsere Teams müssen mit dieser Gefahr umgehen. In den folgenden kurzen Auszügen beschreibt eine Mitarbeiterin unseres Teams in Dnipro ihre Erfahrungen der letzten Tage.




