Pedal Power Rohstoffe mit Pedalkraft verwertbar machen

Veröffentlicht am 22. Juni 2017

von CADUS-PR

In Zusammenarbeit mit KanTe, der Linienhofwerkstatt und gefördert durch die Heidehof Stiftung arbeiten wir an der Entwicklung eines pedalbetriebenen Plastikhäckslers. Das Projekt ist aus einer Anfrage aus Nepal zur Vermeidung von Umweltbelastung durch Altplastik entstanden. Plastikmüll ist in vielen Regionen der Welt ein massives Problem. Findet kein Recycling oder eine Weiternutzung der Flaschen statt, landen sie häufig als Müll in der Umgebung von Siedlungen, auf wilden Deponien oder auch in Flussläufen. Dabei sind Plastikflaschen jedoch auch ein Rohstoff, der als solcher weiter verwertet oder weiterverkauft werden kann.
Ziel des Projektes ist es, diesen Rohstoff nutzbar zu machen. Mit Hilfe des Häckslers soll das Plastik lokal in Kleinbetrieben soweit komprimiert werden, dass das entstehende Granulat z.B. für die Produktion von Kunstfasern verwendet werden kann.

Neben der Entwicklung eines Plastikhäckslers, wird auch an einem pedalbetriebenen Häcksler für Gartenabfälle gearbeitet. Damit soll Kleinbauern die Möglichkeit gegeben werden, Nährstoffe schnell in den Kreislauf rückzuführen und ihre Ressourcen optimal nutzen zu können.

Wichtig ist uns dabei, dass die Geräte vor Ort herstell-, bedien- und reparierbar sein sollen, also unter anderem Material und Ersatzteile auch in entlegeneren Regionen leicht beschafft werden können. Wir werden dabei bestehende Open-Source Bauanleitungen verwenden, das von uns weiterentwickelte Design dokumentieren, frei zugänglich machen und aktiv zur Weiterverbreitung (und bei Bedarf auch Weiterentwicklung) beitragen.

Veröffentlicht:
Verfasser*in: von Jonas Grünwald

Swiftwater Training – zwei Erfahrungsberichte

Juni 19th, 2026|

Im Zuge des Klimawandels werden Extremwetterereignisse und Überschwemmungen weltweit zunehmen. Im Rahmenn unseres Climate Emergency Responder-Programms haben deshalb vier Freiwillige von CADUS an einer Trainer*innen-Ausbildung im Bereich Strömungsrettung teilgenommen. Sanne und Laura teilen hier ihre Erfahrungen mit dem Wildwasser.

Tagebuch aus dem Schutzraum

Juni 2nd, 2026|

Die Menschen in der Ukraine sind der ständigen Bedrohung durch Drohnen- und Raketenangriffe des russischen Militärs ausgesetzt. Wohngebiete und zivile Infrastruktur werden wiederholt ins Visier genommen, und es gibt regelmäßig Berichte über Tote und Verletzte. Auch unsere Teams müssen mit dieser Gefahr umgehen. In den folgenden kurzen Auszügen beschreibt eine Mitarbeiterin unseres Teams in Dnipro ihre Erfahrungen der letzten Tage.

Abonniere jetzt unseren Newsletter!

Bleibe informiert über unsere Einsätze, Veranstaltungen und Themen aus der Humanitären Nothilfe.

E-Mail*

Deine Spende macht es möglich, dass wir unsere Ressourcen und Fähigkeiten dort einsetzen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Nach oben