Unsere erste Woche in Rojava 2/2
Wie gesagt ziehen wir nach einer Woche in Rojava in vielen Punkten eine positive Bilanz: Nach unserem Eindruck funktionieren gesellschaftliche, progressive Prozesse hier nach dem Prinzip des gemeinsamen Dialogs.
Wie gesagt ziehen wir nach einer Woche in Rojava in vielen Punkten eine positive Bilanz: Nach unserem Eindruck funktionieren gesellschaftliche, progressive Prozesse hier nach dem Prinzip des gemeinsamen Dialogs.
Unser medizinisch-journalistisches Team hat seine Mission in Rojava vorerst beendet und ist am letzten Freitag gesund wieder in Berlin gelandet. Zur Zeit werten wir die gesammelten Informationen aus. In den nächsten Tagen werden wir einen zusammenfassenden Beitrag veröffentlichen.
Ein zweites Team von PHNX ist in Rojava unterwegs. Hier einige Eindrücke des Photographen Christian Ditsch.Wie kann das Unsagbare gesagt werden?
Auf Nachfrage von Heyva Sor a Kurd haben wir von PHNX in Rojava begonnen, die Helfer*innen von Heyva Sor auszubilden. 15 Helfer*innen aus allen Teilen Cizires werden in einem ersten Kurs zu Multiplikator*innen ausgebildet.
Die Zeichen standen schlecht! "Wenn ihr nach Rojava wollt", so hieß es, "dann nur über den Irak oder ihr müsst das ganze illegal machen". Einen Tag Wartezeit in Suruç und unzählige Male vorzeigen der Pässe später, sind wir pünktlich zum Sonnenuntergang über die grenze gelaufen. der Bereich der grenze ähnelte einer …
Vorweg: In den letzten Monaten litt unsere Öffentlichkeitsarbeit stark unter unserem Arbeitspensum. Die Projekte vor Ort voranzutreiben, stand für uns im Mittelpunkt. Aber nun wollen wir Stück für Stück in unserem Blog alle Teams und die Arbeit des letzten Jahres vorstellen.
Einmal musste es ja auch uns treffen. Bislang fragten uns Vertreter*innen der wenigen anderen Hilfsorganisationen, die in Nordsyrien arbeiten, warum wir so einfach über die Grenze Türkei/Syrien kämen.
Staatliche Organe sowie das slowenische Rote Kreuz ließen vorerst keine Unterstützung der geflüchteten Menschen an der Grenze zu. Zur Zeit sind wir zwar als CADUS mit der organisatorischen Arbeit für die Region Nord Syrien mehr als gut ausgelastet.
Das Arbeitsfeld dehnt sich aus. In den letzten Tagen hörten wir häufiger die Frage: „Was macht ihr in Kroatien? Seid ihr nicht in Rojava aktiv?“
Letzte Woche wurde Sindschar vom IS befreit. Die Stadt im Norden Iraks, in der KRG, war über ein Jahr lang besetzt. Ihre damalige Eroberung durch den IS markierte einen der Höhepunkte des Genozids an den Yezid*innen.