Hilfstransport aus Berlin in Idomeni angekommen
Published on 22. June 2017
from CADUS-PR

hilfstransport-aus-berlin-in-idomeni-angekommen-feature-03_2016-110-cb173590
Parallel zum Transport unseres ersten Rettungsbootes H.E. Thomsen, das wir zukünftig gemeinsam mit Sea-Watch in Lesbos betreiben werden, hat sich auch ein Hilfstransport auf den Weg nach Idomeni gemacht. Die Zustände vor Ort sind weiterhin unhaltbar. Wir fordern ein sofortiges Handeln der Verantwortlichen!
Über unser Netzwerk und durch die spontane und zahlreiche Unterstützung von vielen Spendern und einigen befreundeten Organisationen und Initiativen konnten wir innerhalb weniger Tage auf die Beine stellen, woran große Organisationen, die Internationale Gemeinschaft und die EU seit Monaten scheitern. Unser Hilfstransport war schnell mit Kleidung und Lebensmitteln gefüllt und konnte sich auf den Weg nach Griechenland machen. Die Zahlen über die inzwischen an der Grenze „gestrandeten“ Geflüchteten variieren. Wir wissen, dass es Tausende sind. Männer, Frauen und Kinder, die sich aufgrund von Verfolgung und Krieg auf den Weg nach Europa gemacht haben. Menschen, die mit nicht viel kommen, außer ihrer Hoffnung. Aber die wird an der ersten inner-europäischen Grenze enttäuscht.
Bereits zum Start unseres Seenotrettungsprojektes haben wir darauf hingewiesen, dass wir das Vorgehen der EU kritisieren und die Unmenschlichkeit, mit der Refugees behandelt werden, verurteilen. Menschenrechte werden in der Türkei, in der Ägäis, in Griechenland, entlang der kompletten sogenannten Balkan-Route und sogar vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) mit Füßen getreten.
Obwohl NGOs, die Medien und zunehmend auch Prominente auf die unhaltbaren Zustände in Idomeni aufmerksam machen, hat sich die Lage in den letzten Tagen verschlimmert. Weiterhin fehlen Unterkünfte, Lebensmittel und Medikamente. Wir konnten mit unserer Lieferung an Lebensmitteln und Kleidung einen kleinen Beitrag leisten. Trotzdem fordern wir die internationale Gemeinschaft und die EU klar dazu auf, die unmenschlichen Zustände zu beenden und die Menschen in Idomeni zu versorgen!
Um unsere Arbeit fortzuführen, sind wir weiterhin auf Spenden angewiesen. Wir werden deswegen nicht müde, euch zu bitten uns zu unterstützen und über unsere Arbeit zu erzählen. Nur gemeinsam können wir weiter machen und weiterhin etwas bewegen!
Veröffentlicht:
Verfasser*in:
Three years of war in Ukraine – three years of emergency response
It is exactly three years to the day since Russia attacked Ukraine. 11 years since the occupation of Crimea. For the people of Ukraine, this means having to live their lives under the most adverse conditions, despite death and destruction. We have been supporting the people in Ukraine for three years. A contribution from our team in Ukraine:
Hardened fronts – CADUS annual review 2024
The year 2024 was special for us in three ways: we celebrated our 10th anniversary, embarked on our most challenging mission to date and, after several busy years, finally classified ourselves as an Emergency Medical Team. But first things
CADUS at 38c3 – Reports from the field and a very special job center
At the end of 2024, we really went all out once again: At the Chaos Communication Congress 38C3, there were several presentations by CADUS and a rather unusual humanitarian job consultation.




