Projekt CAROLA – Gesichtsmasken in Eigenproduktion
Published on 1. April 2020
from CADUS-PR

projekt-carola-atemschutzmasken-in-eigenproduktion-feature-auswahl_912-0f001749
Mit dem Projekt CAROLA beteiligt sich CADUS an einer Initiative, die dem akuten Mangel an Gesichtsmasken in der COVID19-Pandemie mit einer flexiblen und langfristigen Lösung begegnet.
In einem Container wird eine mobile Produktionsstätte installiert, mit deren Hilfe innerhalb kurzer Zeit eine große Menge Masken hergestellt werden kann und zwar genau dort, wo sie gebraucht werden. Das Projekt wird auf Open Source Basis entwickelt und auf Wikifactory dokumentiert.
Während zu erwarten ist, dass der Engpass an Gesichtsmasken in Deutschland eines Tages überwunden sein wird, gibt es Orte auf der Welt, die auch abseits der Corona-Krise zeitweise oder dauerhaft von der Versorgung abgeschnitten sind. Hier geht es nicht nur um Nordostsyrien, wo wir mit COVID19 nun einer weiteren großen Herausforderung gegenüberstehen. Innerhalb Europas werden Flüchtende teilweise systematisch bei der Verteilung von Schutzausrüstung übergangen. So zum Beispiel im Camp Moria auf Lesbos, wo die Mensche die Herstellung von Masken selbst in die Hand nehmen mussten. Wir dürfen Schutzsuchende nicht in überfüllten Lagern in menschenunwürdigen Bedingungen der Katastrophe überlassen, sondern müssen sie an sicheren Orten unterbringen! #LeaveNoOneBehind
Das Projekt CAROLA soll da greifen, wo alle anderen Maßnahmen versagen und die Menschen die Produktion von Schutzausrüstung in ausreichenden Mengen selbst in die Hand nehmen.
Wir halten dich hier und auf der Projekt Homepage auf dem Laufenden!
Veröffentlicht:
Verfasser*in: von Jonas Grünwald
The medical care situation in Rojava
On the one hand, there are general health care institutions that are run by the Syrian government. They finance two central hospitals, one in Quamishlo and one in Derik. But the financial support only covers the salary of the doctors working at the hospitals. In Derik (Al-Maliki), the last delivery of medicine has …
Arrived in Kobanê
The odds were against us! “If you want to go to Rojava” so they told us “you can only cross the border from Iraq or illegaly”. One day of waiting in Suruç and countless times of presenting our passports, however finally succeeded in us walking over the turkish-syrian border legally, right on time as the sun went down.
About failure
At some point it seems, it had to hit us as well. For quite a time now representatives of other aid organisations active in North Syria kept asking us how we managed to get over the border of Turkey and Syria so easily.




