Wir machen das jetzt!
Published on 22. June 2017
from CADUS-PR
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Vor gut einem Jahr haben wir begonnen, offensiv für ein Mobile Hospital für die Region Nordsyrien/Nordirak zu werben. Seit dem ist bei CADUS viel passiert. Wir haben uns mit Einsätzen zur Seenotrettung in der Ägäis und im Mittelmeer engagiert, einen Hilfstransport nach Idomeni organisiert. Unser Ausbildungsprojekt in Nordsyrien haben wir komplett umstrukturiert, um den erschwerten Bedingungen vor Ort Rechnung zu tragen und die Entwicklung der Telemedizin für diesen Bereich voranzutreiben. Es gab viel Bewegung im Projekt, viele Aktionen kamen zu den geplanten Aufgaben und Projekten hinzu.
Die Arbeit am Mobile Hospital beschränkte sich daher eine Zeitlang vor allem auf den Ausbau von Kontakten, das Konkretisieren unserer Planungen und die Bemühungen um die Finanzierung des Projektes.
Auch wenn viele Menschen und Organisationen unser Projekt in den letzten Wochen und Monaten finanziell unterstützt haben, müssen wir leider anerkennen, dass wir offensichtlich das Spendensammeln nicht erfunden haben. Verschiedene Stiftungen und Institutionen, die zunächst Interesse signalisierten, entschieden sich dafür, Projekte für Geflüchtete hier in Deutschland zu unterstützen, oder sich eher dem Problem Rechtspopulismus als Folgephänomen der „Refugee-Krise“ zu widmen.
Doch die letzten Monate haben uns auch gezeigt, dass das Mobile Hospital weiterhin dringend notwendig ist. Die Lage in Syrien und der Region verschlechtert sich weiter. Die Kriegshandlungen reißen nicht ab, in Syrien wird der Krieg mit unverminderter Härte weitergeführt und geht vor allem zulasten der Zivilbevölkerung. Im Irak hat die Offensive auf Mossul begonnen, die vermutlich zu zehntausenden, wenn nicht hunderttausenden Binnenflüchtlingen führen wird.
Daher arbeiten wir aktuell mit Hochtouren an der Umsetzung des Projektes – auch wenn noch nicht alles komplett finanziert ist. Wir stehen bei kühlem und feuchtem Wetter in zugigen Hallen und werkeln jetzt, was das Zeug hält. Es wird geflext, geschweißt, geschliffen. Und unsere Fahrzeuge nehmen Gestalt an. Viele Menschen haben uns im letzten Jahr das Vertrauen geschenkt, dass wir das Projekt umsetzen. Viele tolle Menschen helfen uns jetzt mit ihrem Engagement, ihrer Freizeit und ihrem handwerklichen Können. Noch in diesem Jahr stehen die Fahrzeuge bereit, um aufzubrechen. Das Mobile Hospital wird sich auf den Weg Richtung Süden machen – so schnell wie möglich!
Fotos: Christoph Löffler



Veröffentlicht:
Verfasser*in: von Jonas Grünwald
The medical care situation in Rojava
On the one hand, there are general health care institutions that are run by the Syrian government. They finance two central hospitals, one in Quamishlo and one in Derik. But the financial support only covers the salary of the doctors working at the hospitals. In Derik (Al-Maliki), the last delivery of medicine has …
Arrived in Kobanê
The odds were against us! “If you want to go to Rojava” so they told us “you can only cross the border from Iraq or illegaly”. One day of waiting in Suruç and countless times of presenting our passports, however finally succeeded in us walking over the turkish-syrian border legally, right on time as the sun went down.
About failure
At some point it seems, it had to hit us as well. For quite a time now representatives of other aid organisations active in North Syria kept asking us how we managed to get over the border of Turkey and Syria so easily.




