Kampfhandlungen beenden – Zivilbevölkerung schützen!Russland-Ukraine Konflikt
Veröffentlicht am 24. Februar 2022
von CADUS-PR

Es gibt wieder Krieg auf europäischem Boden – 27 Jahre nach Ende des Bosnienkrieges.
Die Hoffnung der letzten Wochen, den Konflikt am Verhandlungstisch zu lösen, hat sich vorerst zerschlagen. Russische Truppen haben die Grenze der Ukraine überschritten, es gibt Meldungen aus mehreren Städten über Beschuss und erste Tote sind zu beklagen.
Die ukrainische Zivilbevölkerung versucht, sich in Sicherheit zu bringen oder gefährdete Gebiete zu verlassen.
Wir fordern ein Ende aller Kampfhandlungen und eine Rückkehr zur Diplomatie für eine friedliche Lösung des Konflikts. Weiterhin appellieren wir an die Konfliktparteien die Genfer Konventionen und den Schutz der Menschenrechte aufrecht zu erhalten. Der Schutz der Zivilbevölkerung muss höchstes Ziel sein. Ihre Versorgung muss gewährleistet und humanitäre Hilfe ermöglicht werden. Die Bevölkerung der Ukraine und zivile Helfer*innen dürfen unter keinen Umständen Ziele militärischer Aktionen werden.
Die Erfahrungen der letzten Jahre, nicht zuletzt aus Syrien, zeigen, dass diese humanitären Selbstverständlichkeiten allzu schnell übergangen werden. Es wird eine wichtige Aufgabe der internationalen Gemeinschaft sein, für die Einhaltung dieser Regeln zu sorgen.
Fluchtwege müssen offengehalten und Menschen in Not humanitäre Hilfe angeboten werden. Das gilt für alle Menschen auf der Flucht, ob aus neuen Kriegsgebieten oder bekannten Konfliktregionen.
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Verfasser*in: von Cadus PR
Meet our Team: Nastia, Infield Operations Coordinator in der Ukraine
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Die medizinische Neutralität wird psychologisch gesehen immer unsicherer. Das rote Kreuz, der Rettungswagen, das Krankenhaus, die OP-Kleidung oder die Tätigkeit als medizinisches Personal stehen normalerweise für Schutz und Neutralität. Unter ständiger Überwachung mag man diese Schutzmaßnahmen zwar rational verstehen, hat aber gleichzeitig das Gefühl, dass die Identifizierbarkeit nicht unbedingt Sicherheit bedeutet.
Hitze – mehr als nur heiß
Lange Hitzeperioden werden durch den Klimawandel zunehmen. Dabei ist Hitze weit mehr als ein Wetterphänomen. Sie betrifft unser gesellschaftliches Zusammenleben, Gesundheit, Umwelt, Politik und ganz konkret auch unsere Einsätze in Krisengebieten – und wird damit zu einer Frage globaler Gerechtigkeit.




