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Ein Leuchtturm aus Holz vor einem OIO-Schild in der Kongresshalle.

Auch dieses Jahr waren wir wieder auf dem Chaos Computer Congress - zwischen Talks, Engeln, Schiffen und Leuchttürmen. Ein Rückblick auf "unseren" 36c3.

Corinna Schäfer

Wir verabschieden das vergangene Jahr 2019 und damit das fünfte Jahr unseres Bestehens. Wir lassen 2019 revue passieren und blicken vorwärts ins Jahr 2020.
Also auf ins sechste Jahr CADUS!

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Flo war für uns schon häufiger im Einsatz. Hier bei der Versorgung von Geflüchteten in Sarajevo im Winter 2018/19.

Dieser Reisebericht soll ein Versuch sein die Komplexität unserer Arbeit in Worte zu fassen. Es ist nicht einfach Einsätze in Nordostsyrien zu koordinieren. Es muss mitunter schnell und spontan agiert werden, es müssen Sicherheitslagen überprüft, Pläne umgeworfen und neu strukturiert werden. Mit dieser extrem wichtigen Koordination steht und fällt unsere Emergency Response. Hier ein Beitrag einer Person im Einsatz.

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Ein Rettungswagen von CADUS steht vor einem LKW von Heyva Sor in Tal Tamr.

Das Krankenhaus von Tal Tamr - eine wichtige Anlaufstelle für Kranke und Verletzte in der Region. Jetzt während der Angriffe der Türkei mehr als zuvor. Deshalb unterstützen wir unsere Partnerorganisation Heyva Sor und übernehmen wir einen Teil der Betriebskosten des Krankenhauses.

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Vom Krieg gezeichnete Frauen und Kinder fliehen aus der zerstörten Altstadt Mossuls 2017. ©Kenny Karpov

Der US-Kongress hat erstmalig den Völkermord an den Armeniern vor über 100 Jahren offiziell als solchen anerkannt. Eine Nachricht, die im Trubel der türkischen Militäroffensive auf Nordsyrien untergegangen ist, aber sicher weiter für Spannungen zwischen den NATO-Parntern USA und Türkei beitragen dürfte.
Kristof Kietzmann schildert in seinem Gastkommentar die Ereignisse von damals und wie diese helfen, die heutige Situation in der Region zu verstehen.

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten stellen die des/der Autor*in dar und sind nicht notwendigerweise offizielle Position von CADUS e.V.

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Eine Art Ortseingangsschild der Stadt Serekaniye in Nordostsyrien, April 2015.

Nein, wir meinen damit nicht das Ende des Projekts der Selbstverwaltung in Nordostsyrien, auch wenn die Lage vor Ort momentan starken Anlass zur Sorge gibt.

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Rettungskräfte von Heyva Sor laden in Serekanyie Verletzte in eine CADUS-Ambulanz.

Der Angriff auf unsere Ambulanz, samt Fahrer und unserem Mitarbeiter, hat bei den Medien auf so gut wie keine Reaktion hervorgerufen. Warum das so ist und warum uns das nachdenklich Stimmen sollte.

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Der blutige Beifahrersitz im beschädigten Rettungsfahrzeug.

Wieder einmal wurde geltendes internationales Recht durch die Türkei und ihre Verbündeten gebrochen: es wurden Rettungskräfte beschossen.


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Ein Transporter wird mit Lebensmittelpaketen zur Verteilung beladen.

In Nordostsyrien wird weiter gekämpft, internationale Hilfe ist nach wie vor notwendig. Deshalb finanzieren wir weiterhin den Einsatz von fünf Ambulanzen.

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Von CADUS finanzierte Ambulanzen stehen auf einem Parkplatz von Heyva Sor, fertig zum Einsatz.

Dank eurer Spenden läuft unsere Nothilfe für Nordostsyrien auf Hochtouren. Ein Update.

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